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·31 Maret 2026
Einigung mit dem BVB? Verwunderter Schlotterbeck dementiert deutlich

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·31 Maret 2026

Der Poker um Nico Schlotterbeck findet einfach kein Ende. Meldungen über eine Einigung mit dem BVB dementierte der Verteidiger.
Wie Sky Sport am Montag vor dem Länderspiel gegen Ghana berichtete, stehe die Unterschrift eines neuen Vertrages unmittelbar bevor. Nach dem 2:1 gegen den WM-Teilnehmer aus Afrika widersprach Schlotterbeck dem Bericht deutlich. „Ich muss das klar dementieren. So weit sind wir leider nicht“, zeigte sich der Innenverteidiger in der Mixed Zone „verwundert über die Berichterstattung“.
Eigentlich hatten der BVB und Schlotterbeck ein Ende der langen Verhandlungen für die laufende Länderspielpause vorgesehen, durch die Trennung von Sportdirektor Sebastian Kehl, wird es nun doch noch etwas dauern. „Ich hätte wahrscheinlich eine Entscheidung in den nächsten Wochen getroffen. Aber ich habe lange mit Sebastian verhandelt. Er ist jetzt nicht mehr da“, erklärte Schlotterbeck.
Der Linksfuß steht noch bis 2027 bei Borussia Dortmund unter Vertrag, der Bundesligist will den ehemaligen Freiburger unbedingt halten. Schlotterbeck soll das Gesicht des Vereins werden und gilt als Kandidat für das Kapitänsamt, zudem soll der BVB sogar bereit sein, eine Ausstiegsklausel in den Kontrakt einzubauen. Die Verhandlungen ziehen sich bereits seit Monaten und erinnern mittlerweile an das Tauziehen um Dayot Upamecano, der nach langem Hin und Her schließlich beim FC Bayern verlängerte. „Es ist jetzt blöd für die BVB-Fans“, räumte Schlotterbeck ein: „Aber es ist auch keine einfache Situation für mich.“
Mehrere internationale Top-Klubs wurden in den vergangenen Monaten mit dem Nationalspieler in Verbindung gebracht, unter anderem soll Real Madrid Interesse zeigen. Verlängert Schlotterbeck nicht, müsste der BVB seinen Leistungsträger verkaufen, um noch eine Ablöse mit dem Abwehrspieler zu generieren.

Foto: Getty Images
Seit 2022 läuft Schlotterbeck für Borussia Dortmund auf und stand seither in 154 Pflichtspielen für die Schwarz-Gelben auf dem Rasen. Ausgebildet wurde der gebürtige Waiblinger beim Karlsruher SC und beim SC Freiburg, im Breisgau gelang ihm auch der große Durchbruch im Profifußball. Die Saison 2020/2021 verbrachte er auf Leihbasis bei Union Berlin.









































