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·13 April 2026

Ende legt los: Fortuna soll "kratzen, kämpfen, beißen"

Gambar artikel:Ende legt los: Fortuna soll "kratzen, kämpfen, beißen"

Ende ist bereits der zweite Trainer der Saison bei Fortuna. Der Vorsprung auf einen Abstiegsplatz beträgt nur noch einen Punkt – fünf Spiele bleiben.

Alexander Ende will bei Fortuna Düsseldorf im Saisonendspurt der 2. Fußball-Bundesliga auf die Basics setzen. "Alles umkrempeln, alles sofort neu - das wird nicht funktionieren. Den Spagat werden wir gehen müssen", sagte der neue Trainer bei seiner Vorstellung am Montag. Der Plan für die verbleibenden fünf Spiele sei, "den Jungs keine Denksportaufgabe zu geben, sondern das Gute zu belassen und in kleinen Schritten Dinge voranzutreiben."


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Ende folgt bei der kriselnden Fortuna auf Markus Anfang, es ist bereits der zweite Trainerwechsel der laufenden Saison. "Ich darf euch versichern und beruhigen: Wir haben den Trainerwechsel nicht vorgenommen, um tolle Wortspielwitze zu machen. Das ist nicht der Plan gewesen, wir haben uns dabei was gedacht", sagte Sportvorstand Sven Mislintat mit einem Augenzwinkern.

Er habe sich mit Ende nämlich schon "beschäftigt, bevor ich überhaupt wusste, für welchen Zweitligisten ich eventuell arbeiten werde", sagte Mislintat, der im Dezember bei der Fortuna anheuerte. Der 46-Jährige sei "für uns klar die beste Lösung in der aktuellen Situation".

Der Vorsprung auf einen direkten Abstiegsplatz beträgt nach vier Niederlagen in Serie nur noch einen Punkt. "Ohne kratzen, kämpfen, beißen wird es in den nächsten Wochen nicht gehen. Das Ganze anzuzünden, das ist unser Auftrag", sagte Ende, der erst Mitte März beim Ligarivalen Preußen Münster freigestellt worden war.

Er habe "viele Verknüpfungen zur Fortuna", sagte der gebürtige Grevenbroicher: "Ich bin Rheinländer. Mein Schwager ist großer Fortuna-Fan, es gibt in meiner Nachbarschaft viele Menschen, die mit Herzblut an diesem Verein hängen. Wenn man hier 25, 30 km entfernt groß wird, dann wird man sozialisiert mit diesem Verein."

Und trotzdem ist vieles neu, erst einmal stehe jetzt "viel Kennenlernen auf dem Programm", bevor er am Samstag (13.00 Uhr/Sky) im Abstiegsduell beim 1. FC Magdeburg sein Debüt gibt. "Die Menschen sind da, wenn es drauf ankommt. Wenn wir es sind von der ersten Minute, dann kann das eine Kraft werden, die wir definitiv brauchen", sagte Ende.

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