Ende nach Debakel vor dem Aus? "Immer an einem Strang gezogen" | OneFootball

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·16 Maret 2026

Ende nach Debakel vor dem Aus? "Immer an einem Strang gezogen"

Gambar artikel:Ende nach Debakel vor dem Aus? "Immer an einem Strang gezogen"

Ist Preußen Münster am Ende? In Dresden lieferten die Adlerträger einen desaströsen Auftritt ab, für den sich Cheftrainer Alexander Ende entschuldigte. Der 46-Jährige gab an, dass er weiterhin das Vertrauen der Verantwortlichen spürte. Sportchef Ole Kittner vermied ein Bekenntnis.

"Wir werden alles hinterfragen"

Im Kellerduell zwischen Preußen Münster und Dynamo Dresden klappte bei den Hausherren alles. Das bedeutete im Gegenzug, dass sich die Fehler bei den Adlerträgern regelrecht aneinander reihten. "Es fällt mir natürlich schwer, nach so einem Spiel die richtigen Worte zu finden. Gibt es die richtigen Worte?", hielt Cheftrainer Alexander Ende nach dem 0:6-Debakel fest. Münster war untergangen - und wieder auf den Abstiegs-Relegationsplatz abgerutscht. "Mir ist schon bewusst, dass echt viele Fans den Weg nach Dresden auf sich genommen haben. (...) Da möchte ich sagen, dass es mir echt leid tut. Sorry für so ein Spiel", so der Coach.


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Offen ist, ob es das Aus für Ende in Münster war. "Wir haben immer an einem Strang gezogen. Warum sollte das jetzt anders sein?", gab sich der Cheftrainer nach Spielschluss noch kämpferisch. Doch Sport-Geschäftsführer Ole Kittner vermied ein klares Bekenntnis. "Es ist vielleicht mit die bitterste Niederlage, die ich hier bei Preußen Münster erlebt habe", erklärte der Ex-Profi bei "Sky". Auf den Trainer angesprochen ergänzte er: "Es geht gerade nicht darum, dass wir über eine Person sprechen. Weil das, was ich heute erlebt habe, das ist ein Stück weit größer. Wir werden alles hinterfragen, logischerweise. Es ist jetzt nicht der Moment, um auf eine Person zu zeigen."

"Wir waren nicht gut genug"

Münsters Bilanz macht wenig Mut. In der Rückrunde sammelten die Adlerträger bislang nur sechs Punkte aus neun Spielen. Gerade einmal acht Tore bedeuten die schwächste Offensive, während die Abwehr angesichts von 18 Gegentreffern zur Schießbude wird - nur Magdeburg hat im neuen Kalenderjahr mehr Gegentore kassiert. Logischerweise hatte die Klatsche in Dresden einen großen Anteil an der Statistik. "Es war von vielem etwas dabei, was nicht gut war", analysierte Ende die Partie grob. "Wir waren nicht gut genug. Und auch nicht passend zur Situation, in der wir uns befinden."

Die Adlerträger taumeln mehr denn je, denn zwei Punkte trennen Münster jetzt schon vom rettenden Ufer. Den gleichen Abstand wahrt Preußen auf den letzten Tabellenplatz. "Und ist klar, dass das maximal unbefriedigend ist. Dass wir da gnadenlos den Finger in die Wunde legen müssen, und auch schauen müssen, woran es liegt. Was müssen wir anders machen? Da werden wir einiges finden, weil so dürfen wir nicht auftreten", wählte Ende deutliche Worte. Auf dem Platz habe seine Mannschaft nicht die richtige Antwort auf viele Fragen im Kellerkracher gegeben. "Mehr gibt's da analytisch von mir nicht zu sagen", so Ende. Die Lage im Münsterland bleibt heikel, denn am Sonntag (13:30 Uhr) folgt der nächste brisante Kellerkracher gegen den 1. FC Magdeburg.

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