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·15 Maret 2026

Erlösung im „Wohnzimmer“? Auch Kwasniok und Köln schalten in den Derbymodus

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Lukas Kwasniok haderte nur kurz – dann schaltete der Trainer vom 1. FC Köln ganz schnell in den Derby-Modus. „Lieber spiele ich 1:1 in Hamburg und gewinne zu Hause gegen Gladbach als umgekehrt“, sagte Kwasniok, nachdem sein Team im Abstiegskampf beim HSV Punkte liegengelassen hatte. Nächste Woche im Duell mit dem Erzrivalen Borussia Mönchengladbach sollen, nein müssen zu Hause dann die Big Points her: „Und wenn in Summe dann vier Punkte bei rumkommen, dann ist es so.“

Kwasniok und Co. sind im Derby fast schon zum Siegen verdammt. Nicht nur wegen des Sinkflugs in der Liga, sondern auch, weil sie das 1:3 aus dem Hinspiel nicht vergessen haben. „Wir haben etwas gutzumachen und wollen in unserem Wohnzimmer gewinnen“, sagte Kwasniok: „Wir wollen die Fans und uns glücklich machen und unsere Ausgangssituation für die letzten Wochen verbessern.“


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Kwasniok will weiter kämpfen – Derby im Fokus

Schließlich ist die Lage am Dom weiter bedrohlich. Nachdem der Zweitliga-Meister der Vorsaison nun seit sechs Spielen sieglos ist und in diesem Zeitraum nur zwei von 18 möglichen Punkten geholt hat, wird es am Rhein zunehmend ungemütlich für Kwasniok. Der Relegationsplatz ist nur ein Punkt entfernt, ein direkter Abstiegsplatz vier. Das Derby sei „das nächste Job-Finale“ für den 44-Jährigen, schrieb die Bild-Zeitung.

Dabei hätte schon in Hamburg die Diskussion um Kwasniok beendet sein können, schließlich war sein Team die etwas bessere von zwei schlechten Mannschaften in diesem so genannten Topspiel am Samstagabend. Kwasniok nannte es einen „Abnutzungskampf“, doch die HSV-Defensive hielt den Bemühungen der Kölner um Shootingstar Said El Mala stand.

„Es gibt einfach nur null, einen oder drei Punkte. Heute wäre vielleicht ein Tag, an dem zwei auch möglich gewesen wären für uns“, sagte Kwasniok: „In Summe wäre es vielleicht verdient gewesen.“ Aber auch so sei „jeder Punkt goldwert im Kampf um den Verbleib in der Bundesliga.“

Diesen einen Zähler rettete El Mala mit seinem ersten Bundesliga-Tor per Kopf (45.), zuvor hatte Fabio Vieira den HSV mit einem Geniestreich fast aus dem Nichts in Führung gebracht (39.). So geht der FC immerhin nicht mit einer weiteren Pleite in das Derby.

„Wir können mitnehmen, was wir heute geleistet haben“, sagte El Mala und sprach sich und den Kollegen Mut zu für den Showdown am Rhein: „Wir wissen, was auf uns zukommt, wissen aber auch, dass wir daheim spielen. Mit den Fans im Rücken werden wir alles geben und wollen die drei Punkte holen.“

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