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·2 Februari 2026

Erste Halbzeit verschlafen: HSV-Frauen unterliegen Freiburg

Gambar artikel:Erste Halbzeit verschlafen: HSV-Frauen unterliegen Freiburg

Nach dem Last-Minute-Erfolg über die SGS Essen wollten die HSV-Frauen im Volkspark nachlegen. Gegen den SC Freiburg hatten sie jedoch wenig zu bestellen.

Insbesondere im ersten Abschnitt rannten sie zumeist hinterher. Freiburg – im Hinspiel bereits mit 6:2 siegreich – gab vor 3.367 Zuschauenden (Saison-Minuswert) den Ton an und kreierte mehrere Großchancen. Zur besten Hamburgerin avancierte die zu Jahresbeginn aus Frankfurt verpflichtete Torfrau Lea Paulick. Sie zeichnete sich sowohl gegen Lisa Kolb als auch gegen Selina Vobian aus. Machtlos war sie dagegen in Minute 25, als die durch eine Kopfball-Ablage von Svenja Fölmli bediente Julia Stierli aus kurze Distanz zum 0:1 vollendete.


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Der Rückstand hätte zum Seitenwechsel noch klarer ausfallen können. Trotz der ernüchternden Darbietung verzichtete Trainerin Liese Brancao auf Wechsel. Ihre Mannschaft musste sie aber schon kurz nach Wiederanpfiff umbauen. Denn Victoria Schulz brachte Fölmli schon nach 19 Sekunden zu Fall. Aus Sicht von Schiedsrichterin Julia Boike verhinderte sie eine klare Torchance und sah daher die glatt Rote Karte.

HSV-Frauen üben Selbstkritik

Trotz der daraus resultierenden Unterzahl gestalteten die HSV-Frauen das Geschehen offener. Klare Torchancen sprangen allerdings nicht heraus. Immerhin herrschte Spannung bis in die Schlussphase hinein. Erst in der 82. Minute schloss Fölmli einen Freiburger Konter zum 0:2-Endstand ab. Nach Spielende haderte die Rothosen vor allem mit dem Auftreten vor der Pause. „In der ersten Halbzeit haben wir Freiburg zu viele Räume gegeben, die nötige Überzeugung und Aggressivität haben gefehlt“, kritisierte Brancao.

„Wir waren immer zwei Schritte zu spät und sind schlecht in die Zweikämpfe gekommen, uns haben die Durchschlagskraft und der letzte Zug zum Tor gefehlt“, pflichtete ihr Kapitänin Pauline Machtens bei. Das gegnerische Tor brachten die HSV-Frauen trotz der Steigerung in der zweite Hälfte kaum in Gefahr. Dementsprechend gibt es erheblichen Verbesserungsbedarf für die kommenden Partie gegen Leipzig. Sie steigt erneut im Volksparkstadion. Hoffnung macht das Hinspiel, in dem einer der zwei Saisonsiege heraussprang.

Foto: IMAGO

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