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·30 Januari 2026

"Es geht jetzt um alles": FCS vor richtungsweisendem Heimspiel

Gambar artikel:"Es geht jetzt um alles": FCS vor richtungsweisendem Heimspiel

14 Spiele ohne Sieg, aber weiter voller Überzeugung: Vor dem Heimspiel gegen den VfL Osnabrück mahnt FCS-Coach Jürgen Luginger Mut und Verantwortung an. Im Mediengespräch vor der Partie stellte er klar: "Es geht jetzt um alles." Wenngleich mit dem VfL Osnabrück die auswärtsstärkste Mannschaft am Samstag zu Gast ist, zeigt sich der Trainer optimistisch.

"Wer mit Angst auf dem Platz steht, ist am falschen Ort"

Der ganz große Super-GAU blieb für den 1. FC Saarbrücken zwar aus, doch das Eis wird zunehmend dünner. Durch die Niederlage des FC Erzgebirge Aue ist den Saarländern ein Abrutschen auf einen Abstiegsplatz zwar vorerst erspart geblieben, dennoch gilt es nun, schleunigst Punkte zu sammeln – am besten bereits am Samstag gegen den VfL Osnabrück. Einfach wird diese Aufgabe allerdings nicht: Die Lila-Weißen sind das stärkste Auswärtsteam der 3. Liga. "Sie stehen unheimlich kompakt und diszipliniert. Außerdem haben sie ein gutes Umschaltspiel", analysierte Cheftrainer Jürgen Luginger am Donnerstag, machte gleichzeitig aber auch klar, dass sein Team aktiv nach vorne spielen will. Aber "clever eben – um nicht in Konter zu laufen".


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Wo eine Chance ist, ist jedoch immer auch ein Risiko. Angst herrsche in der Mannschaft dennoch nicht, betonte Robin Bormuth: "Das ist immer noch der tollste Job, den man haben kann. Wer mit Angst auf dem Platz steht, ist am falschen Ort. Es geht um Verantwortung und darum, seinen Job zu machen – jeder Einzelne auf seiner Position." Zudem könne man auch Positives aus der Partie bei Viktoria Köln ziehen, etwa die 70 guten Minuten, in denen der FCS den Ausgleich oder sogar einen Sieg hätte erzielen können. Dennoch machte Luginger eindringlich klar: "Es geht jetzt um alles. Wir müssen eine Schippe drauflegen, was Wille und Aggressivität angeht."

Auch mal 20 schlechte Minuten ohne Gegentor überstehen

Zwei Themen stachen aus der Niederlage in Köln besonders heraus: die Anfangsphase und die Chancenverwertung. Zum Erstgenannten stellten sowohl Luginger als auch Innenverteidiger Bormuth klar: "Man kann einen Gegner nicht 90 Minuten lang beherrschen." Dennoch, so Bormuth, "können auch mal 20 schlechte Minuten ohne Gegentor überstanden werden". Konkrete Hinweise gibt der ehemalige Zweitligaspieler seinen Offensivkollegen vor allem in Sachen Körpersprache: "Mir geht es darum, wie man in einen Ball geht – mit voller Überzeugung oder nur lasch. Da rede ich dann auch mit ihnen. Ansonsten gebe ich Tipps, was wir als Innenverteidiger nicht gern haben."

Eine Rolle am Samstag könnte wieder Dominic Baumann spielen. Luginger verriet, dass der Angreifer zumindest im Kader stehen wird. Der ehemalige Sandhäuser absolvierte in dieser Saison bislang nur neun von 21 möglichen Drittligaspielen. Oftmals stand er nicht im Aufgebot, "weil hier und da die Trainingsleistung nicht gestimmt hat. Außerdem haben wir einen großen und guten Kader". An die bei Baumanns Verpflichtung geäußerten Erwartungen glaubt Luginger weiterhin: "Er ist ein Stürmer, der Spiele entscheiden kann – und ich hoffe, dass er das am Samstag zeigt."

FCS wird personell wohl nicht mehr tätig

Verzichten muss der FCS weiterhin auf Sven Sonnenberg, Maurice Multhaup, Jonas Nickisch, Amine Naifi sowie Manuel Zeitz. Auch Kai Brünker fällt aus, dessen Verletzung jedoch weniger schlimm ist als zunächst befürchtet: "Es ist lediglich eine schwere Prellung, dazu sind ein paar Bänder gedehnt. Wir müssen abwarten, bis die Schwellung zurückgeht." Einen konkreten Zeithorizont gebe es noch nicht. Die Wahrscheinlichkeit, dass derweil auf dem Transfermarkt noch etwas passiert, sei laut Luginger "sehr gering".

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