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·6 Maret 2026
Ex-Präsident Cassalette: "Niemand wird bei der derzeitigen Konstellation in diesen Verein investieren"

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·6 Maret 2026

Ex-Präsident Peter Cassalette hat längst Abstand vom TSV 1860 München gewonnen – und das war auch notwendig nach dem Jahrhundertabstieg im Jahr 2017. Natürlich verfolgt der frühere FTI-Manager noch immer hin und wieder die Spiele der Löwen, allerdings längst nicht mehr mit jenen Emotionen, die ihn früher begleiteten.
Nachdem Cassalette nach dem sportlichen Zweitliga-Abstieg seinen Posten räumte, weil er den Kurs einiger Verwaltungsräte („Ab sofort gegen Hasan!“) nicht mehr mittragen wollte, hat nicht nur er festgestellt, dass sich seitdem erstaunlich wenig bewegt hat bei den Löwen. Wir reden inzwischen über eine Spanne von rund neun Jahren. „Es verändert sich leider nichts zum Besseren bei 1860“, sagt Cassalette im Gespräch mit db24. „Herr Mang hat sehr hohe Erwartungen hinsichtlich des Stadions geweckt. Ich kann mir kaum vorstellen, dass sich auf absehbare Zeit etwas ändert. Niemand wird bei der derzeitigen Konstellation – Investor, Satzung, Verwaltungsrat und so weiter – in diesen Verein investieren. Und die Stadt München wird sich nicht und kann sich auch nicht auf die Vorstellungen von Herrn Mang einlassen.“
Die Entwicklungen der vergangenen Wochen und Monate ordnet Cassalette deshalb eher unter dem Titel „Wahlkampf-Geplänkel“ ein. Sportlich hat der 72-Jährige allerdings registriert, dass Trainer Markus Kauczinski für frischen Wind sorgt – oder zumindest Stabilität in die Mannschaft gebracht hat. Die Löwen sind vor dem Auswärtsspiel bei Viktoria Köln (heute, 19 Uhr, db24-Ticker) nach vier Siegen in Folge bis auf drei Punkte an den Relegationsplatz herangerückt.An den ganz großen Wurf glaubt der db24-Tippexperte dennoch nicht.

Cassalette rechnet trotz der jüngsten Sieges-Serie sogar mit einer 1:2-Niederlage in Köln. Seine Prognose für die Saison: „Ich denke, dass 1860 am Ende zwischen Platz fünf und acht landet.“ Und dennoch zollt er dem Trainer Respekt: „Der Trainer macht offensichtlich das Beste aus der Situation mit diesem Kader.“
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