Fakten-Flash #22: Topwerte und erster "Matchball" für FC Bayern | OneFootball

Fakten-Flash #22: Topwerte und erster "Matchball" für FC Bayern | OneFootball

In partnership with

Yahoo sports
Icon: DFB-Frauen

DFB-Frauen

·1 April 2026

Fakten-Flash #22: Topwerte und erster "Matchball" für FC Bayern

Gambar artikel: Fakten-Flash #22: Topwerte und erster "Matchball" für FC Bayern

Die Google Pixel Frauen-Bundesliga ist so groß wie nie. Erstmals treten 14 Teams in der Liga an. Im Fakten-Flash wirft DFB.de einen Blick auf die spannendsten Zahlen, Daten und Fakten des 22. Spieltages.

Nach dem 22. Spieltag in der Google Pixel Frauen-Bundesliga hat der FC Bayern München den erneuten Gewinn der Deutschen Meisterschaft bereits vor Augen. Bei aktuell 13 Punkten Vorsprung auf den ersten Verfolger VfL Wolfsburg und noch fünf ausstehenden Partien (wegen des noch nicht terminierten Nachholspiels beim SV Werder Bremen) fehlen dem Team von Trainer José Barcala nur noch drei Zähler, um die Titelverteidigung auch rechnerisch unter Dach und Fach zu bringen. Schon im nächsten Ligaspiel beim 1. FC Union Berlin hat der FCB damit seinen ersten "Matchball". Es wäre insgesamt die achte Meisterschaft für die Bayern-Frauen und der vierte Titel in Folge.


Video OneFootball


FC Bayern auch Statistik-Meister

Beim jüngsten 2:0 gegen den 1. FC Nürnberg, dem bereits 18. Sieg in Serie, dokumentierten die Münchnerinnen auch bei den statistischen Werten einmal mehr ihre Ausnahmestellung. Der Spitzenreiter verzeichnete an diesem Spieltag die beste Zweikampfquote (61,4 Prozent), die meisten geführten Luftzweikämpfe (36), die meisten gewonnenen Luftzweikämpfe (24/ 66,7 Prozent), die höchste Ballbesitzdauer (42,3 Minuten), die meisten gespielten Pässe (755), die meisten erfolgreich gespielten Pässe (685/90,7 Prozent), die beste Passquote bei langen Pässen aus dem Spiel (64,5 Prozent), die meisten Flanken (30), die meisten erfolgreichen Flanken (neun) und die meisten gewonnenen Dribblings (zwölf/100 Prozent).

Doorns starkes Jubiläum

Beim 2:1-Derbysieg der TSG Hoffenheim beim SC Freiburg absolvierte Lisa Doorn ihr 50. Spiel in der Frauen-Bundesliga für die Kraichgauerinnen. Davon stand die niederländische Innenverteidigerin 47-mal in der Startelf. Doorn zeigte bei ihrem Jubiläum eine starke Leistung. Sie hatte gemeinsam mit Kapitänin Vanessa Diehm die meisten Ballaktionen der Partie (116), spielte die meisten Pässe (102), von denen 92,2 Prozent ankamen, und führte auch die meisten Luftzweikämpfe (sechs).

Union und RB gesichert

Nach dem 22. Spieltag ist klar, dass alle Teams oberhalb des elften Tabellenplatzes auch in der nächsten Saison Teil der Google Pixel Frauen-Bundesliga sein werden. Auch Aufsteiger 1. FC Union Berlin (27 Punkte nach dem 3:3 beim VfL Wolfsburg) und RB Leipzig (26 Zähler nach dem 1:1 beim FC Carl Zeiss Jena) sind endgültig in Sicherheit. Die beiden Absteiger werden damit in den vier verbleibenden Runden ab Ende April nur noch zwischen dem 1. FC Nürnberg (19 Punkte), dem Hamburger SV (15), der SGS Essen (zwölf) und den FC Carl Zeiss Jena (elf) ermittelt. Dabei könnte schon dem nächsten Spieltag entscheidende Bedeutung zukommen, wenn Nürnberg den HSV und Essen den FC Carl Zeiss empfängt.

Zahlreiche Zweikämpfe

Das 1:1 zwischen dem FC Carl Zeiss Jena und RB Leipzig war hart umkämpft. Gemessen an den meisten geführten Zweikämpfen sind gleich fünf Spielerinnen aus dieser Partie in den "Top6" der Liga zu finden: Jenas Melina Reuter (42 Duelle) und Emily Reske (40) sowie die Leipzigerinnen Marleen Schimmer (39), Annabel Schasching (38) und Lisa Baum (37). Melina Reuter verzeichnete auch die meisten Torschüsse des Spieltages (sechs), blieb dabei allerdings ohne Treffer.

Fudalla zieht gleich

Keine Spielerin erzielte an diesem Spieltag mehr als ein Tor. Bayer 04 Leverkusens Angreiferin Vanessa Fudalla markierte beim 3:1-Auswärtserfolg beim Hamburger SV allerdings ihren 14. Saisontreffer und zog damit an der Spitze der Torjägerinnenliste mit Pernille Harder (FC Bayern München) gleich. Fudallas Leverkusener Mitspielerin Katharina Piljic, die nach der Saison zum VfL Wolfsburg wechseln wird, glänzte gegen den HSV mit einem Treffer und zwei Assists.

Minge ohne Gegentor

Durch zwei Torvorlagen hatte Ex-Nationalspielerin Svenja Huth entscheidenden Anteil am torreichen und turbulenten 3:3 des VfL Wolfsburg gegen den 1. FC Union Berlin. Besonders kurios: DFB-Vizekapitänin Janina Minge musste für die letzten Minuten der Partie beim Stand von 2:3 ins Tor der Wölfinnen, nachdem Nationaltorhüterin Stina Johannes wegen einer Notbremse die Rote Karte gesehen hatte. Der VfL hatte mit Martina Tufekovic zwar noch eine erfahrene Bundesligatorfrau auf der Bank, zu diesem Zeitpunkt sein Wechselkontingent aber schon ausgeschöpft. Deshalb nahm mit Janina Minge eine Feldspielerin die Position zwischen den Pfosten ein. Die etatmäßige Defensivspielerin blieb in den verbleibenden 13 Minuten (mit Nachspielzeit) ohne Gegentreffer und ihrem Team gelang trotz der Unterzahl durch Judit Pujols (90.+5) noch der Ausgleich.

Lihat jejak penerbit