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·1 Mei 2026
FC Augsburg buhlt um Márton Dárdai – Hertha droht im Sommer ein wichtiger Abgang

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Bei Hertha BSC könnten nach Saisonende einschneidende Veränderungen im Kader bevorstehen. Noch drei Spiele stehen in der 2. Bundesliga aus, anschließend dürfte es bei den Berlinern personell unruhig werden. Mehrere Profis stehen auf den Wunschzetteln anderer Klubs, besonders gefragt ist Innenverteidiger Márton Dárdai. Der 24-Jährige hat sich unter Trainer Stefan Leitl zum Abwehrchef entwickelt und ist inzwischen auch im ungarischen Nationalteam Stammkraft, wo er bereits über ein Dutzend Länderspiele absolviert hat.
Nach Informationen aus dem Umfeld der Beteiligten zeigt der FC Augsburg erneut großes Interesse an Dárdai. Schon vor zwei Jahren hatten die Schwaben versucht, den Linksfuß zu verpflichten, erhielten damals jedoch eine Absage, weil Dárdai seinen Vertrag in Berlin langfristig bis 2028 verlängerte. Nun planen die Augsburger einen zweiten Vorstoß.
Hertha würde bei einem Wechsel des gebürtigen Berliners dem Vernehmen nach eine Ablöse im Bereich von knapp fünf Millionen Euro aufrufen – eine Summe, die angesichts seiner Rolle als Führungsspieler und seiner Entwicklung zum ungarischen A-Nationalspieler nachvollziehbar erscheint. Für Hertha wäre es zugleich das Ende der Dárdai-Ära im Klub, nachdem Vater Pal und seine Brüder Bence und Palko inzwischen in Ungarn beziehungsweise Wolfsburg aktiv sind.
Trotz der offenen Zukunftsfragen richtet Dárdai den Blick zunächst auf das Auswärtsspiel in Magdeburg am Sonntag. Hertha gehört mit mehreren klaren Auswärtssiegen zu den stärkeren Teams der Liga in fremden Stadien und könnte mit einem Erfolg noch einmal in der Tabelle klettern.
Trainer Leitl muss jedoch auf die gesperrten Paul Seguin und Kennet Eichhorn sowie den verletzten Boris Lum verzichten. Profitieren könnte davon Pascal Klemens, der nach seiner Vertragsverlängerung bis 2028 vor seinem ersten Einsatz seit zwei Monaten steht. Zuletzt hatte der Defensivmann Ende Februar beim 2:5 in Paderborn gespielt, war danach wegen seiner ungeklärten Zukunft außen vor – nun winkt ihm in Magdeburg das Comeback.
In Magdeburg könnte Rückkehrer Pascal Klemens nach Vertragsverlängerung wieder in die Startelf rücken.







































