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FC-Neuzugang Luka Lochosvilli: „Manchmal verstehen Fußballspieler nicht, wie viel das für die Fans bedeuten kann“

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Hendrik Broschart
2 August, 2026
Beim Autogrammeschreiben während der Saisoneröffnung am Samstag kam der 28-Jährige ordentlich ins Schwitzen. Beim Mitsingen der Hymne hat er eigener Aussage nach noch Nachholbedarf.
Luka Lochoshvili machte im Trainingslager des 1. FC Köln einen sehr guten Eindruck (Foto: come-on-fc.com)
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Es ist rund einen Monat her, dass Luka Lochoshvili in Köln seine Zelte aufgeschlagen hat. Der Georgier wechselte aus der zweiten Bundesliga vom 1. FC Nürnberg ins Rheinland und soll die Defensive der Geißböcke verstärken. Geschäftsführer Thomas Kessler legte rund fünf Millionen Euro für den 28-Jährigen auf den Tisch, der wie die Neuzugänge Gideon Mensah (Ghana) und Paul Okon-Engstler (Australien) Nationalspieler ist. In den Trainingseinheiten, Testspielen und im Trainingslager in Kitzbühel hat der Abwehrspieler seinen Anspruch auf einen Platz in der Startelf von Trainer René Wagner unterstrichen und gezeigt, dass er beim FC eine Führungsrolle in der Abwehr übernehmen kann. Anlässlich der Saisoneröffnung am vergangenen Samstag sprach der 28-Jährige über seinen Eindruck von den Anhängern und der Wucht des Vereins.
Mit Lochoshvili hat Kesseler einen erfahrenen Spieler verpflichtet. Vor seiner Zeit in Köln spielte er bei Vereinen in der italienischen Serie A, in der österreichischen Bundesliga und in der Slowakei. In Nürnberg schaffte er schließlich den Durchbruch in der 2. Bundesliga. Die Clubberer ließen ihn nur ungern gehen. Auch Lochoshvili fühlte sich bei den Unterfranken wohl, aus deren Fanlager er viele Sympathien erhält. Umso erfreuter ist er, dass beim FC die Unterstützung von den Rängen ebenfalls einzigartig ist: „Beide sind traditionsreiche Vereine mit einer großen Fangemeinde. Ich finde, beide haben großartige Fans. Davon werde ich in Zukunft im Stadion noch mehr erleben. Was ich heute gesehen habe, war einfach fantastisch.“
Sympathiepunkte sammelte der Abwehrhüne bei der Autogrammstunde am Samstag. Zusammen mit einigen seiner Mannschaftskollegen und einer Auswahl der Frauen des 1. FC Köln verschaffte er den Fans mit einer Unterschrift glückliche Momente. Er selbst sagte dazu: „Für meinen Rücken war es ein bisschen anstrengend. Aber es hat sich gelohnt, denn ich glaube, die Fans sind glücklich, und das bedeutet ihnen sehr viel. Manchmal verstehen Fußballspieler nicht, wie viel das für die Fans bedeuten kann. Deshalb hoffe ich, dass sie glücklich sind und den Tag genossen haben.“
In einem Punkt tut sich Lochosvilli allerdings noch schwer: Beim Mitsingen der Hymne hat er eigenen Aussagen zufolge noch Nachholbedarf. „Einiges davon kann ich nachvollziehen, ich bin ja noch dabei, dazuzulernen. Aber ich sehe, mit wie viel Gefühl die Leute singen. Wie viel Liebe sie da hineinstecken. Das ist das Wichtigste. Ich sehe es in ihren Augen. Sie haben so viel Leidenschaft für diesen Verein und diese Stadt. Deshalb hoffe ich, sie jeden Tag glücklich zu machen.“ Bereits am kommenden Samstag hat der Neuzugang die nächste Gelegenheit, den überaus positiven Eindruck seiner ersten Wochen beim FC in der Generalprobe der Kölner gegen Real Sociedad San Sebastián auf heimischem Rasen zu bestätigen. Vielleicht läuft es dann auch mit der Hymne schon ein wenig besser.
Langsung







































