FC Bayern München
·2 April 2026
FCB-Frauen treffen im Halbfinale auf den FC Barcelona

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Was für ein Kracher im Halbfinale der UEFA Women’s Champions League! Nach dem Erfolg im Viertelfinale gegen Manchester United treffen die FC Bayern Frauen in der Runde der besten Vier auf den dreimaligen Champions-League-Sieger FC Barcelona. Die Katalaninnen setzten sich dank zweier deutlicher Siege (6:2 & 6:0) in ihrem Viertelfinalduell gegen Real Madrid durch. Das Hinspiel steigt in der bayerischen Landeshauptstadt (25./26.4.), ehe es für das Rückspiel zum zweiten Mal in dieser Spielzeit nach Barcelona geht (2./3.5.).
Der Ticket-Anfrageshop öffnet bereits am Freitag. Weitere Details zur exakten Terminierung und den Rahmenbedingungen werden zeitnah bekanntgegeben.
Auf fcbayern.com stellen wir euch den Halbfinalgegner im Vorfeld der Partien genauer vor.
Aus der mutigen Initiative der 18-jährigen Immaculada „Imma“ Cabecerán, die 1970 trotz des damals geltenden Verbots des Frauenfußballs in Spanien den damaligen Barça-Präsidenten Agustí Montal von der Gründung eines Frauenteams überzeugte, ging der heutige FC Barcelona Femení hervor: Auf Cabeceráns Zeitungsaufruf meldeten sich 17 Spielerinnen, trainiert vom früheren Profi Antoni Ramallets, die am 25. Dezember 1970 als Peña Femenina Barcelonista im Camp Nou vor über 60.000 Zuschauerinnen und Zuschauern ihr erstes Spiel bestritten – noch ohne offizielle Vereinsfarben, aber bereits eng mit Barça verbunden.
In den folgenden Jahrzehnten wurde der Klub Gründungsmitglied der Liga Nacional, 2002 vollständig in die Vereinsstruktur integriert und in Futbol Club Barcelona Femení umbenannt. Nach dem Abstieg aus der Superliga 2006/07, der die Existenz der Frauenabteilung gefährdete, gelang unmittelbar der Wiederaufstieg. Er bildete den Startpunkt einer neuen Erfolgsepoche, die 2011/12 in der ersten spanischen Meisterschaft und der Qualifikation für die UEFA Women’s Champions League mündete und 2012/13 mit der Titelverteidigung sowie dem ersten Double der Vereinsgeschichte den endgültigen Durchbruch auf nationaler Ebene markierte.
Der FC Barcelona Femení ist die prägende Kraft im spanischen Frauenfußball. Zehn Meistertitel, darunter eine beeindruckende Serie von sechs Erfolgen in Folge zwischen 2019/20 und 2024/25, stehen sinnbildlich für die nationale Vorherrschaft des Teams. Dazu kommen elf Triumphe in der Copa de la Reina, elf Siege im Katalanischen Pokal und sechs gewonnene Supercups.
Auch auf europäischer Bühne hat Barça diesen Anspruch in den vergangenen Jahren eindrucksvoll untermauert: 2021, 2023 und 2024 holten sie die UEFA Women’s Champions League und festigten damit ihren Status als eine der prägenden Adressen im internationalen Frauenfußball.
Im aktuellen Frauenfußball gibt es nur wenige Mannschaften, die derart stark besetzt sind wie der FC Barcelona. Seit fünf Jahren wandert der Ballon d’Or ununterbrochen in die Hände von Spielerinnen der Katalaninnen: Aitana Bonmatí, die die Auszeichnung drei Jahre in Folge gewann (2023–2025), und Alexia Putellas, Preisträgerin von 2021 und 2022, haben das Spiel immer wieder auf ein neues Niveau gehoben.
Flankiert wird dieses Gerüst von aufstrebenden Akteurinnen wie Vicky López und internationalen Top-Transfers. Paradebeispiel: Ewa Pajor. Nach neun erfolgreichen Jahren beim VfL Wolfsburg nach Barcelona gewechselt, traf sie in ihrer ersten Saison für die Blaugrana 25‑mal in 28 Ligaeinsätzen.
Auch in dieser Spielzeit ist die Blaugrana national wie international das Maß aller Dinge. In der heimischen Liga grüßen die Katalaninnen mit 69 Punkten aus 24 Spielen (23 Siege, eine Niederlage) und einem Vorsprung von 13 Zählern auf Real Madrid souverän von der Tabellenspitze. Besonders beeindruckend ist dabei die Offensivbilanz: In 24 Partien erzielte der Angriff um die Toptorschützinnen Ewa Pajor und Claudia Pina satte 106 Treffer, während die Spanierinnen im Gegenzug nur sechs Gegentore kassierten.
Die bislang einzige Niederlage datiert aus dem November des vergangenen Jahres: Beim 0:1 gegen Real Sociedad war es ausgerechnet FCB-Frauen-Neuzugang Edna Imade, die mit ihrem verwandelten Strafstoß Barcelonas bisher einzigen Ausrutscher in dieser Saison besiegelte.
Die Duelle mit dem FC Barcelona Femení haben den Münchnerinnen in den vergangenen Jahren immer wieder vor Augen geführt, wo Europas Spitze liegt. 2018/19 scheiterte man im Halbfinale der Champions League zweimal knapp mit 0:1, 2022/23 folgten auf ein 0:3 im Camp Nou ein beeindruckendes 3:1 in der Allianz Arena. Der 1:7-Start in die UWCL-Ligaphase in der aktuellen Spielzeit war äußerst schmerzhaft, aber lehrreich. Das anstehende Halbfinale wollen die Münchnerinnen nutzen, um dem dreimaligen Titelträger erneut ein intensives Duell zu liefern.
Die Analyse zum Viertelfinalerfolg über Manchester United:
Der Spielbericht zum Duell gegen Manchester United:









































