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FC Bayern München

·3 Mei 2026

FCB-Frauen verpassen CL-Finaleinzug in Barcelona

Gambar artikel:FCB-Frauen verpassen CL-Finaleinzug in Barcelona
  • Niederlage im Rückspiel
  • FCB-Frauen verpassen erstmaligen Finaleinzug
  • Couragierte Schlussphase wird nicht belohnt

Die FC Bayern Frauen haben den erstmaligen Einzug in das Endspiel der UEFA Women’s Champions League verpasst. Die Mannschaft von Cheftrainer José Barcala musste sich am Sonntag beim FC Barcelona mit 2:4 (1:2) geschlagen geben. Nach dem 1:1-Unentschieden im Hinspiel sind die Münchnerinnen somit aus der Königinnenklasse ausgeschieden.

Vor den Augen von Präsident Herbert Hainer erwischten die Gastgeberinnen im Camp Nou den besseren Start in die Partie. Salma Paraluello traf bereits in der 13. Minute zur Führung für die Blaugrana. Doch die Bayern schlugen schnell zurück, nur vier Minuten nach dem Rückstand traf Linda Dallmann (17.) zum zwischenzeitlichen Ausgleich, ehe Barcelona in Person von Alexia Putellas (22.) erneut in Führung ging. In Durchgang zwei erhöhte die Blaugrana durch die Treffer von Ewa Pajor (54.) und Alexia Putellas (58.) auf 4:1. Pernille Harder (71.) stellte mit ihrem Tor den 4:2-Endstand her. 


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Hainer: „Fahren erhobenen Hauptes zurück“

„Kompliment an unsere Mannschaft, vor allem für ihren Mut in der zweiten Halbzeit und ihren Willen, nicht aufzugeben - und Gratulation an den FC Barcelona zum Erreichen des Finales“, so Präsident Hainer nach der Partie. „Wir fahren erhobenen Hauptes nach München zurück, wir haben der besten Mannschaft der Welt ein starkes Spiel geboten, in der Champions League viele weitere Sympathiepunkte gesammelt und gezeigt, dass sich der FC Bayern mehr und mehr in der internationalen Spitze etabliert.“

Barcala: „Unsere Zukunft wird groß sein“

„Ich bin sehr stolz auf die Spielerinnen. Natürlich sind wir in der ersten Hälfte durch einige schwierige Momente gegangen. Besonders in den ersten 20 Minuten war Barcelona aggressiver als wir“, resümierte Barcala. „Da hatten wir Probleme und waren nicht so klar in unseren Aktionen. In der zweiten Halbzeit haben wir dann Anpassungen vorgenommen und konnten mit dem hohen Pressing besser umgehen, hatten mehr Ballbesitz und haben uns Chancen erspielt. Es ist immer schwierig, wenn man nicht so nah an der Mannschaft dran ist, aber der Staff hat heute einen tollen Job gemacht und für mich war es auch eine Erfahrung, den Gesamtüberblick über das Spiel zu haben. Ich bin sehr stolz auf das Team. Unsere Zukunft wird groß sein, wenn wir den Weg weitergehen.“

Harder: „Stolz auf die zweite Halbzeit“

„Ich bin stolz auf die zweite Halbzeit und dass wir nicht aufgegeben haben. Das ist wichtig“, so Harder. „Aber wir sind natürlich enttäuscht, weil wir gerne ins Finale eingezogen wären. Jetzt konzentrieren wir uns auf den Pokal und die Liga. Wir wollen die restlichen Spiele gewinnen und den Pokal verteidigen.“

Rückstand zur Pause

Die Gastgeberinnen verzeichneten in den Anfangsminuten mehr Ballbesitz und rissen die Partie früh an sich. Die erste Halbchance gehörte dennoch den Bayern: Klara Bühl probierte es über die rechte Seite, blieb jedoch an Barcelonas Ona Batlle hängen. In der 13. Minute sollte sich die Blaugrana dann aber für die dominante Anfangsphase belohnen. Caroline Graham Hansen schlug eine Flanke auf den zweiten Pfosten, sodass Salma Paralluelo den Ball am langen Eck nur noch über die Linie drücken musste.

Die FCB-Frauen zeigten sich jedoch kaum geschockt und kamen nur vier Minuten später zum Ausgleich. Aus der eigenen Hälfte heraus konterten die Bayern mustergültig. Der Ball wurde tief in die gegnerische Hälfte gespielt, Harder legte das Leder an der letzten Verteidigerin Barcelonas vorbei. Linda Dallmann nahm ihn mit und schob in ihrem 200. Pflichtspiel für die Münchnerinnen überlegt ins untere linke Eck ein.

Doch Barcelona ließ trotz der schnellen Antwort der Münchnerinnen nicht locker. Paralluelo setzte sich auf der linken Seite stark gegen Dallmann durch und brachte den Ball scharf in die Mitte. Im Gewühl konnten die Bayern nicht richtig klären, Alexia Putellas schaltete am schnellsten und setzte den Ball unhaltbar ins rechte Eck.

In der 25. Minute setzte dann Georgia Stanway ein offensives Ausrufezeichen: Die Engländerin fasste sich aus rund 25 Metern ein Herz, ihr satter Schuss strich jedoch knapp am linken Pfosten vorbei. In der Folge erspielten sich die Katalaninnen einige Großchancen, doch die Münchner Defensive um Torhüterin Ena Mahmutovic verteidigte mit großem Einsatz und hielt den Rückstand zur Pause bei einem Treffer.

Pajor und Putellas erhöhen für Barcelona

Die zweite Halbzeit begann ähnlich wie die erste: Die Gastgeberinnen verzeichneten weiterhin deutlich mehr Ballbesitz, während sich die Münchnerinnen vor allem auf die Defensivarbeit konzentrierten und kompakt standen. In der 47. Minute wurde es dennoch erstmals gefährlich für Barcelona. Dallmann erlief einen tief gespielten Ball im gegnerischen Strafraum, doch als ihr die Anspielstationen ausgingen, blieb ihr nur der Rückpass, sodass die Situation schließlich entschärft werden konnte.

Barcelona blieb in der Folge hungrig und erhöhte spürbar den Druck. Mit dem ersten klaren Abschluss der zweiten Hälfte schlugen die Katalaninnen eiskalt zu: Von der linken Seite flankte Paralluelo vor das Tor, wo sich Pajor gegen Gilles durchsetzte und den Ball per Kopf unten rechts zum 3:1 ins Netz beförderte.

Damit war der Torhunger der Gastgeberinnen noch nicht gestillt. Kurz darauf legte Blaugrana nach. Brugts verlängerte eine Flanke per Kopf in die Mitte, wo Alexia Putellas lauerte und den Ball aus kurzer Distanz zum 4:1 ins rechte Eck platzierte. 

Doch die Bayern steckten nicht auf und suchten jetzt ihren Weg nach vorne. Die agile Dallmann eroberte den Ball tief in der gegnerischen Hälfte und setzte Harder in Position. Mit einem präzisen Zuspiel setzte sie die Dänin in Szene, die nicht lange fackelte und zum 2:4 traf. Die Bayern drängten nunmehr auf den Anschluss und erspielten sich gleich mehrfach gute Möglichkeiten: Zunächst war es Arianna Caruso, die von der Strafraumkante abzog. Cata Coll reagierte jedoch überragend und lenkte den Ball an die Unterkante der Latte. Kurz darauf hatten die Münchnerinnen erneut Pech im Abschluss: Dallmann zog aus 20 Metern ab, ihr Schuss wurde abgefälscht und klatschte erneut nur an die Latte. Kurz vor Schluss traf Harder erneut zum vermeintlichen Anschluss, doch Schiedrichterin Frappart entschied auf kein Tor, da Dallmann beim Ballgewinn zuvor Patri gefoult hatte. So blieb es am Ende beim 2:4 aus Münchner Sicht. 

Zuhause gegen Hoffenheim & Frankfurt

Nach dem Halbfinal-Rückspiel stehen für die Münchnerinnen in der Bundesliga zwei Heimspiele auf dem Programm: Am Mittwoch, 6. Mai, um 18 Uhr empfangen die FCB-Frauen am heimischen FC Bayern Campus die TSG Hoffenheim. Drei Tage später, am Samstag, 9. Mai, um 15:45 Uhr trifft die Mannschaft von Cheftrainer José Barcala dann erneut zuhause auf Eintracht Frankfurt. Im Zuge des letzten Heimspiels der Saison wird den Münchnerinnen die Meisterschale übergeben.

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