Treffpunkt Betze
·24 April 2026
FCK ohne Durchschlagskraft: „Hast die Fresse zu halten"

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·24 April 2026

Die Roten Teufel waren von Beginn an die tonangebende Mannschaft, jedoch blieben gefährliche Torchancen aus. Der vom FCK ausgeliehene Faride Alidou erzielte nach einem Fehler des Debütanten Enis Kamga aus dem Nichts den 1:0-Führungstreffer. Auf ein anschließendes Aufbäumen der Lautrer warteten die Fans vergeblich. Auch in der zweiten Halbzeit war der FCK das spielbestimmende Team, doch das Tor zum 0:2-Endstand durch den eingewechselten Erencan Yardimci zog den Pfälzern endgültig den Stecker. Fabian Kunze, Daniel Hanslik, Marcel Klos und Torsten Lieberknecht mit den Stimmen zum Spiel.
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„Ich kann mir diese Leistung wirklich nicht erklären. Die Fans waren zurecht unzufrieden, und das sind wir natürlich auch. Wir sind nach wie vor eine geschlossene Mannschaft. Heute ging es um Kleinigkeiten. Uns fehlte es an Energie und Tempo. Wir hatten keine zwingenden Chancen, aber sehr viel Ballbesitz. Nach der Halbzeit wollten wir geordnet und strukturiert weiterspielen und auf keinen Fall das zweite Gegentor kassieren. Was die Fans nach dem Spiel zu uns vor der Kurve gesagt haben, weiß ich nicht. Du stehst da, wirst angeschrien und hast die Fresse zu halten. Danach gehst du wieder mit einem Scheißgefühl in die Kabine."
Daniel Hanslik: „Darfst nicht in Rückstand geraten"
„Wir haben gegen einen Gegner gespielt, der tief in der eigenen Hälfte stand und auf eine oder zwei Chancen lauerte. Diese haben sie bekommen und eiskalt genutzt. In so einem Spiel darfst du nicht in Rückstand geraten, vor allem nicht im eigenen Stadion. Natürlich ist es schwierig, gegen einen Gegner zu spielen, der mit zehn Spielern in der eigenen Hälfte verteidigt. Braunschweig hat mit Mann und Maus verteidigt, war vorne eiskalt und uns hat auch das nötige Quäntchen Glück gefehlt. Wir waren im Aufbauspiel zu langsam. Wir hatten ein paar Verlagerungen, aber das war alles zu behäbig. Der Wille, die Tore zu erzwingen, hat uns heute einfach gefehlt.“
„Wir haben es heute nicht geschafft, uns gefährliche Torchancen zu erspielen. In der ersten Halbzeit hatten wir den Kopfball von Paul Joly und die Halbchance von Naatan Skyttä. Wir sind nicht in das letzte Drittel gekommen, da uns auch das Spieltempo gefehlt hat. Der Frust bei den Spielern ist groß, wenn du zuhause mit 0:2 hinten liegst und davor noch mit 0:3 in Kiel verlierst. Wir haben heute nochmal auf ein paar Positionen etwas ausprobiert, auch im Hinblick auf die kommenden Wochen und die nächste Saison."
„Wir konnten nie richtigen Druck auf den Gegner ausüben. Wir haben sehr viele unpräzise Flanken in den Strafraum geschlagen und konnten uns nur zwei Torchancen erspielen. Uns hat vor allem die Tiefe und das Tempo im Spiel gefehlt, um Braunschweig vor Probleme zu stellen und das Stadion anzuzünden. Die Pfiffe der Fans waren natürlich verständlich. Wir haben uns das auch anders vorgestellt und wollten die Niederlage in Kiel vergessen machen. Eintracht Braunschweig war sehr effizient und wir müssen das heute erst einmal sacken lassen, um uns auf das nächste Spiel vorzubereiten."
Quelle: Treffpunkt Betze









































