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·14 Juli 2026

Fenerbahçe schnappt sich Greenwood – United kassiert kräftig mit

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Der Transferpoker um Mason Greenwood (24) ist entschieden. Der englische Offensivspieler wechselt von Olympique Marseille zu Fenerbahçe – die Eckdaten des Deals stehen fest.

Wie Fabrizio Romano berichtet, gibt es eine Einigung zwischen Fenerbahçe und Marseille. 40 Millionen Euro fließen an OM, hinzukommen können zwei Millionen Euro Boni.


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Manchester United erhält als früherer Klub des Engländers über zehn Millionen Euro aus einer Weiterverkaufsklausel. Greenwood unterschreibt am Bosporus einen Vertrag bis Juni 2030. Sein Jahresgehalt soll bei rund zehn Millionen Euro netto liegen.

Roma zieht den Kürzeren

Fenerbahçe hat sich im Transfer-Duell gegen die AS Roma durchgesetzt. Die Giallorossi galten zwischenzeitlich als Favorit, der italienische Journalist Nicolò Schira hatte Mitte Juni von einer Einigung über einen Vertrag bis 2031 berichtet. Auch Arsenal und Tottenham waren zuletzt genannt worden.

Marseille hatte ursprünglich rund 55 Millionen Euro für den englischen Mittelstürmer aufgerufen. Am Ende einigte man sich auf einen niedrigeren Betrag – bekommt aber immerhin deutlich mehr, als OM im Sommer 2024 selbst an Manchester United gezahlt hatte (26 Millionen Euro).

Sportlich der wichtigste Mann in Marseille

In Marseille hatte sich Greenwood zum Leistungsträger entwickelt. In der abgelaufenen Saison stand er in 44 Pflichtspielen auf dem Platz, erzielte 25 Tore und bereitete elf weitere vor. Kein anderer Spieler im Kader war torgefährlicher.

Abseits des Rasens hatte es zuletzt gehakt. Die L'Équipe hatte berichtet, dass Greenwood Sprachkurse und interne Meetings wiederholt schwänzte. Auch Geldstrafen zeigten dem Bericht zufolge keine Wirkung. Eine Trennung galt damit schon länger als wahrscheinlich, vor allem nach der verpassten Champions-League-Qualifikation der Südfranzosen.

Für Fenerbahçe ist Greenwood der prominenteste Neuzugang unter dem im Juni wiedergewählten Präsidenten Aziz Yıldırım. Zuvor war bereits Vedat Muriqi für 15 bis 16 Millionen Euro von RCD Mallorca gekommen.

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