Für den Turn-Around: Drei Transfers, die der BVB machen muss | OneFootball

Für den Turn-Around: Drei Transfers, die der BVB machen muss | OneFootball

In partnership with

Yahoo sports
Icon: Fussballdaten.de

Fussballdaten.de

·6 Januari 2026

Für den Turn-Around: Drei Transfers, die der BVB machen muss

Gambar artikel:Für den Turn-Around: Drei Transfers, die der BVB machen muss

32 Punkte nach 15 Spielen und ein zweiter Tabellenplatz zum Jahreswechsel in der Bundesliga und die damit beste Punkteausbeute in der heimischen Liga seit sieben Jahren lassen den BVB eigentlich positiv auf das erste halbe Jahr der Saison 2025/26 blicken – eigentlich. Denn trotz des soliden Punkteschnitts haben die Dortmunder schon einige wichtige Zähler in der Bundesliga und der Champions League liegen gelassen sowie sich mit dem Ausscheiden im DFB-Pokal gegen Bayer Leverkusen die einzig echte Titelchance selbst zunichte gemacht. Die Stimmung bei den Fans ist schlecht, doch noch ist nicht alles verloren. Drei Transfers könnten dem BVB helfen, sich schon jetzt bestmöglich auf das große Ziel vorzubereiten: im Mai 2027 eine Trophäe zu gewinnen. Eine kommentierende Analyse.

Oscar Bobb für die kreativen Elemente

Der erste Transfer in dieser Liste ist der von Oscar Bobb. Was dem BVB in der ersten Hälfte der Saison oftmals fehlte, waren kreative Elemente im Mittelfeld und Angriff. Einzig Felix Nmecha und Julian Brandt schafften es mit ihren Aktionen, mal für Verwirrung in der gegnerischen Abwehr zu sorgen. Aus diesem Grund braucht es dafür einen neuen Mann: Der bereits viel diskutierte Oscar Bobb. Der Norweger hat laut den Statistiken von „fbref“ ein ähnliches Spielerprofil wie Warren Zaire-Emery von Paris St. Germain. Das Spiel von Bobb zeichnet sich durch seine Passgenauigkeit und seine Dribbelstärke aus. Dazu hat der eine gute Ballbehandlung und Schusstechnik, welche ihn in Dortmund zusätzlich zum Unterschiedsspieler machen können.


Video OneFootball


Jadon Sancho – für die Offensive und fürs Fan-Herz

Die Stimmung bei vielen Anhängern der Dortmunder ist schlecht. Nach dem Ausscheiden im DFB-Pokal ist klar: Sollte es kein Wunder geben, wird es wieder eine Saison ohne Trophäe geben. Zusätzlich belasten die Spekulationen rund um einen Abschied von Nico Schlotterbeck das Fangemüt. Wer kann da Abhilfe schaffen und mal wieder für etwas Aufbruchstimmung sorgen? Jadon Sancho! Seit Jahren wird der BVB mit einer Rückholaktion des einstigen Wunderkinds in Verbindung gebracht. In den letzten Transferperioden scheiterte der Wechsel aufgrund der finanziellen Aspekte. Nun hat der Engländer bei Manchester United nur noch ein halbes Jahr Vertrag und auch bei seinem Leihklub Aston Villa kommt der Offensivspieler nur auf wenig Einsatzzeit. Das bedeutet: Die Vorzeichen, für einen günstigen Transfer im Winter oder einen ablösefreien Wechsel im Sommer, den man schon jetzt unter Dach und Fach bringen kann, stehen gut.

Auch wenn die vergangenen Jahre bei Jadon Sancho nicht so liefen wie vor seinem Wechsel in die Premier League, sein Talent ist unbestritten vorhanden. Sollte es der Spieler schaffen, bei einer Rückkehr nach Dortmund auch nur im Ansatz an seine erste Zeit beim BVB anzuknüpfen, wäre der Deal für alle Beteiligten ein voller Erfolg. Nicht zuletzt, weil die Dortmund-Fans ihren einstigen Liebling wieder im „Westfalenstadion“ sehen könnten. Zudem würde der 25-Jährige den Borussen mit seiner Kreativität, Schnelligkeit und seinem Profil als Flügelspieler wieder Attribute geben, welche den Dortmundern aktuell fehlen. Ein Transfer von Jadon Sancho zum BVB wäre sportlich und aus Fansicht absolut sinnvoll.

Emre Can sollte den Verein verlassen

Der letzte Transfer auf dieser Liste ist ein Spieler, der den BVB verlassen sollte: Emre Can. Zwar spielt der Kapitän der Dortmunder in der Abwehr solide und zumeist weniger fehleranfällig als im Mittelfeld, allerdings ist das nicht der Anspruch eines Klubs wie Borussia Dortmund. Derzeit scheint eine Vertragsverlängerung wahrscheinlicher zu sein, als ein Abschied. Für die Breite wäre ein Emre Can auch ein guter Ergänzungsspieler. Das Problem dabei ist allerdings sein Gehalt, welches Medienberichten zufolge bei acht bis neun Millionen Euro liegen soll. Dieses soll bei einem neuen Vertrag nur geringfügig reduziert werden. Somit bindet der 31-Jährige nicht nur ein großes Budget an sich, sondern belegt auch das Kapitänsamt. Die Binde am Arm wäre ein weiteres Argument, um einen Nico Schlotterbeck von einem längeren Verbleib in Dortmund zu überzeugen. Mit Amtsinhaber Emre Can kann der BVB dem jungen Verteidiger dieses Argument allerdings nicht anbieten.

Das einzige Argument, das für eine Vertragsverlängerung spricht, ist, dass Emre Can in der Kabine einen hohen Stellenwert genießen soll. Dennoch gilt der aktuelle Kapitän in den Augen vieler Fans in den sozialen Netzwerken als Gesicht der Dortmunder Ambitionslosigkeit in den letzten Jahren. Sollten die Verantwortlichen der Dortmunder dem Spieler klarmachen, dass er in der kommenden Saison bei entsprechenden weiteren Neuverpflichtungen erstens: nur als Rotationsspieler eingeplant ist, zweitens: sein Gehalt um mindestens 50 Prozent reduziert wird und drittens: er die Binde am Arm „freiwillig“ an Nico Schlotterbeck abgibt, wäre eine Verlängerung statt einem Verkauf das Beste für alle Beteiligten. Andernfalls sollte Sebastian Kehl schauen, dass man schnellstmöglich einen Abnehmer für Emre Can findet.

Lihat jejak penerbit