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·16 April 2026

Fußball heute Ergebnis: SC Freiburg erstmals im Halbfinale der Europa League

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Der SC Freiburg hat in Spanien Vereinsgeschichte geschrieben und erstmals das Halbfinale eines Europapokals erreicht. Mit dem 3:1 (2:0) im Viertelfinal-Rückspiel der Europa League bei Celta Vigo machten die Breisgauer nach dem 3:0 aus dem Hinspiel den Einzug in die Vorschlussrunde perfekt. Igor Matanovic sorgte mit einem Traumtor für die Führung, Yuito Suzuki traf doppelt.

Yuito Suzuki feiert sein Tor zum 3:0 für den SC Freiburg mit Johan Manzambi und Jordy Makengo im UEFA-Europa-League-Viertelfinale (Rückspiel) gegen Real Club Celta am 16. April 2026 im Estadio Balaidos in Vigo. (Diogo Cardoso / Getty Images Europe via Getty Images)


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Freiburg behält in Vigo kühlen Kopf

Vor dem Anpfiff hatte Matanovic angekündigt: „Wir wollen uns nicht hinten rein stellen und Angsthasenfußball spielen.“ Genau diesen Ansatz setzte die Mannschaft von Julian Schuster zunächst konsequent um. Schuster, der am Mittwoch seinen 41. Geburtstag feierte, hatte den Schwierigkeitsgrad vorab noch einmal betont: „Es werde noch sehr tricky“, sagte er, ergänzte aber auch: „Ein Schritt weniger und es geht in eine andere Richtung. Deshalb darf es nicht weniger werden, und wir müssen richtig scharf sein.“

Die Freiburger kamen in den ersten Minuten gut in die Partie und hielten die wuchtig anrennenden Gastgeber stand. Nach einer Viertelstunde war vor beiden Toren noch nichts passiert, doch die Gäste machten bereits einen stabilen und abgeklärten Eindruck. Auch in der Folge überzeugte der Sport-Club mit disziplinierter Ordnung und großer Zweikampfstärke. Patrick Osterhage und Max Rosenfelder fehlten dabei aufseiten der Breisgauer.

Matanovic setzt das Signal, Suzuki macht alles klar

Mitte der ersten Hälfte wurde VigO zunehmend frustriert, weil Freiburg die Partie weiter kontrollierte. Die Stimmung kippte endgültig, als Matanovic nach knapp einer halben Stunde spektakulär per Direktabnahme aus rund 20 Metern traf. Der Treffer zum 1:0 gab dem SC noch mehr Sicherheit, und die Gäste spielten sich immer selbstbewusster durch die Reihen der Spanier.

Nur sechs Minuten später legte Suzuki nach einer starken Kombination mit Niklas Beste das 2:0 nach. Zur Pause ordnete Lothar Matthäus bei RTL die Lage klar ein: „Freiburg hat Celta Vigo in Schach gehalten. Diese Messe ist gelesen“, sagte der Rekordnationalspieler und ergänzte: „Fünf Tore Vorsprung und diese Überlegenheit, diese Kontrolle – das lässt sich der SC Freiburg nicht mehr nehmen.“

Direkt nach dem Seitenwechsel versuchte Celta noch einmal alles, doch Suzuki stellte mit seinem zweiten Treffer in der 50. Minute schnell wieder auf Kurs. In der 58. Minute scheiterte der eingewechselte Derry Scherhant am Pfosten. Danach nahm Freiburg etwas Tempo heraus, Schuster schonte mehrere Leistungsträger, und Noah Atubolu durfte sich im Tor mehrfach auszeichnen.

Halbfinale gegen Betis oder Braga

In der Vorschlussrunde trifft Freiburg entweder auf Betis Sevilla oder Sporting Braga aus Portugal. Das Hinspiel steigt am 30. April auswärts, das Rückspiel eine Woche später. Zunächst wartet aber der Liga-Alltag: Am Sonntag ist der 1. FC Heidenheim in der Bundesliga zu Gast, ehe am Donnerstag der kommenden Woche das Pokal-Halbfinale beim VfB Stuttgart ansteht.

Das Tor für Celta Vigo durch Williot Swedberg in der ersten Minute der Nachspielzeit war für die Spanier nur noch Ergebniskosmetik.

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