Fussballnationalmannschaft.net
·27 April 2026
Fußball-WM 2026: Amnesty International veröffentlichen Reiseratgeber & Reisewarnung

In partnership with
Yahoo sportsFussballnationalmannschaft.net
·27 April 2026

Amnesty International und mehrere Dutzend US-Menschenrechtsgruppen haben Besucher der Fußball-WM in den USA vor der Einwanderungspolitik von Präsident Donald Trump gewarnt. In einem am Donnerstag veröffentlichten WM-Reiseratgeber raten sie zudem zur Vorsicht bei Einreise, Kontrollen und digitalen Zugriffsrechten.

Präsident erhält den neu geschaffenen FIFA Friedenspreis
Nach Angaben der Verfasser könne Zuschauern die Einreise willkürlich verweigert werden. Außerdem bestehe die Möglichkeit, dass Mobiltelefone und Social-Media-Konten aufdringlich durchsucht würden. Hier kann man sich den Reiseführer anschauen.
Der Reiseführer verweist darüber hinaus auf einen aus Sicht der Menschenrechtler alarmierenden Trend zu „zunehmendem Autoritarismus und steigender Gewalt“. Als Beispiele nennen sie das aggressive Vorgehen der US-Einwanderungsbehörden gegen mutmaßlich illegal Eingereiste in Los Angeles, Chicago und Minneapolis sowie die gewaltsame Unterdrückung von Protesten dagegen.
Wer festgesetzt werde, müsse zudem mit einer Unterbringung unter unmenschlichen Bedingungen rechnen. Damit richtet sich die Warnung nicht nur an WM-Reisende, sondern auch an all jene, die bei der Weltmeisterschaft ein erhöhtes Risiko für Kontrollen und behördliche Maßnahmen sehen.
Aus der US-Tourismusbranche kam umgehend Widerspruch. Vertreter warfen den Autoren des Ratgebers vor, den Lebensunterhalt von Beschäftigten zu gefährden. Geoff Freeman, Präsident der U.S. Travel Association, räumte zwar berechtigte Sorgen über die US-Einreisepolitik ein, hielt die Darstellung aber für überzogen.
„Die Vorstellung, dass der Besuch Amerikas ein bedeutendes Sicherheitsrisiko darstellt, ist keine gut gemeinte Warnung, sondern eine politische Taktik, die darauf abzielt, wirtschaftlichen Schaden anzurichten“, sagte Freeman.
Auch der Weltverband reagierte auf die Debatte. Ein Sprecher der FIFA verwies auf Verbandsdokumente, in denen es heißt: „Die FIFA verpflichtet sich, alle international anerkannten Menschenrechte zu respektieren, und ist bestrebt, den Schutz dieser Rechte zu fördern.“
Die Fußball-WM findet vom 11. Juni bis zum 19. Juli in den USA, Kanada und Mexiko statt. Die US-Regierung hat angekündigt, Visa für das Turnier schneller zu bearbeiten. Gleichzeitig rechnet die US-Tourismusbranche mit einem deutlichen Aufschwung durch die Besucher, auch wenn Trumps Einreiseverbot für Bürger aus 19 Ländern für zusätzliche Unsicherheit gesorgt hat.
Besucher müssen laut dem Bericht mit folgenden schwerwiegenden Risiken rechnen:
Die Verfasser der Reisewarnung rufen alle Besucher dazu auf, äußerste Vorsicht walten zu lassen und einen Notfallplan auszuarbeiten. Es werden folgende konkrete Schutzmaßnahmen empfohlen:
Langsung









































