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·12 Februari 2026

Garantieschreiben? Fenerbahce sagt Nein – Murat Salar erklärt das Lookman-Aus und spricht von „Respektlosigkeit“

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Der geplante Transfer von Ademola Lookman zu Fenerbahce ist gescheitert – und nun hat Vereinsfunkionär Murat Salar die Hintergründe offengelegt. In einer ausführlichen Stellungnahme im Vereinsfernsehen FBTV erklärte er, warum der Deal trotz fortgeschrittener Gespräche nicht zustande kam.

Garantieschreiben als Knackpunkt

Nach Angaben von Murat Salar war der finanzielle Teil des Transfers bereits konkretisiert, als eine Forderung des abgebenden Vereins zum Problem wurde. Atalanta Bergamo habe ein Garantieschreiben verlangt – eine Praxis, die der Klub aus Kadiköy strikt ablehnt.


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„Der Fenerbahce Sportklub hat in seiner Geschichte weder ein Garantieschreiben ausgestellt noch eines erhalten. Wir haben diese Beleidigung nicht akzeptiert.“ Mit diesen Worten machte Salar deutlich, dass es sich aus Sicht des Vereins nicht nur um eine Formalie, sondern um eine Frage der Prinzipien handelte.

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„Welcher Ruf ist wertvoller?“

Der Vizepräsident unterstrich, dass die Entscheidung bewusst getroffen wurde, um den institutionellen Ruf des Vereins zu schützen. „Welcher Ruf ist wertvoller als der des 120 Jahre alten Fenerbahce Sportklub?“ fragte Salar rhetorisch.

Er argumentierte weiter, dass ein einmal ausgestelltes Garantieschreiben eine gefährliche Signalwirkung entfalten würde. „Wenn man einem Verein ein Garantieschreiben vorlegt, wird dieses bei allen folgenden Transfers ebenfalls verlangt. Wir haben nicht zugelassen, dass Hypotheken auf die Zukunft von Fenerbahce gesetzt werden.“

Prinzipien vor Prestige-Transfer

Laut Murat Salar hätten andere europäische Spitzenklubs keine derartige Forderung gestellt. Gleichzeitig betonte er, dass Ademola Lookman sportlich absolut gewünscht gewesen sei.

„Lookman ist ein sehr guter Spieler. Wir wollten ihn verpflichten und haben unsere Bedingungen klar formuliert. Doch ein Garantieschreiben existiert in unserer Transferliteratur nicht. Bei keinem Transfer in der Vereinsgeschichte gab es eine solche Praxis.“

Abschließend stellte der Vizepräsident klar, dass das Thema intern nie ernsthaft zur Diskussion stand. „Wir glauben, dass Fenerbahce einen höheren Ruf genießt als jede Bank. Gegen diese Respektlosigkeit haben wir den Transfer aufgegeben.“

Damit ist das Kapitel Lookman vorerst beendet – nicht aus sportlichen, sondern aus grundsätzlichen Erwägungen.

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