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·1 Agustus 2026
Gehaltsranking auf Schalke: Diese Profis kassieren am meisten

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·1 Agustus 2026

Schalke 04 setzt auf einen strengen Sparkurs: Neue Zahlen zeigen, wie viel die Topverdiener um Kenan Karaman, Loris Karius und Robin Gosens verdienen.
Der FC Schalke 04 verfolgt nach dem Bundesliga-Aufstieg einen klaren Sparkurs – und der macht sich inzwischen auch bei den Spielergehältern bemerkbar. Trotz der Rückkehr ins Oberhaus bleibt die finanzielle Lage der Königsblauen angespannt. Mit einem negativen Eigenkapital von rund 100 Millionen Euro hat die Vereinsführung deshalb eine strikte Gehaltsobergrenze eingeführt.
Nach einem Bericht der BILD soll künftig kein Profi mehr als 1,5 Millionen Euro pro Jahr verdienen. Damit wollen die Verantwortlichen verhindern, dass der Klub erneut in finanzielle Schwierigkeiten gerät. Im Vergleich zu anderen Bundesligisten fällt diese Grenze niedrig aus – bei Spitzenvereinen verdienen selbst Nachwuchsspieler teilweise ähnliche Summen.
Unterhalb dieser Obergrenze befinden sich auch die derzeitigen Spitzenverdiener im Schalke-Kader. Kapitän Kenan Karaman, Torhüter Loris Karius und Sommer-Neuzugang Robin Gosens sollen jeweils ein Jahresgehalt von rund 1,3 Millionen Euro beziehen. Durch leistungsbezogene Prämien kann ihr Einkommen allerdings noch etwas steigen.
Vor allem Karaman und Karius haben sich ihre verbesserten Verträge mit starken Leistungen verdient. Karaman entwickelte sich in den vergangenen Jahren zum Führungsspieler und profitierte zudem vom Aufstieg in die Bundesliga. Karius wiederum überzeugte als sicherer Rückhalt auf dem Weg zurück ins Oberhaus und verlängerte seinen Vertrag anschließend langfristig. Gosens gilt als einer der wichtigsten Neuzugänge des Sommers und soll sowohl sportlich als auch als Führungspersönlichkeit eine zentrale Rolle übernehmen.

Foto: Pau Barrena/Getty Images
Wie konsequent Schalke an seinem Sparkurs festhält, zeigte sich zuletzt auch auf dem Transfermarkt. Der vereinslose Innenverteidiger Diogo Leite stand laut BILD ganz oben auf der Wunschliste der Verantwortlichen. Dem Portugiesen wurde Berichten zufolge das maximal mögliche Jahresgehalt von 1,5 Millionen Euro sowie ein hohes Handgeld angeboten. Dennoch entschied sich der ehemalige Union-Berlin-Profi gegen einen Wechsel nach Gelsenkirchen.
Die Absage verdeutlicht, dass die neue Gehaltsstruktur nicht nur finanzielle Stabilität bringen soll, sondern auch sportliche Herausforderungen mit sich bringt. Schalke bleibt seiner Linie dennoch treu und setzt künftig weiterhin auf wirtschaftliche Vernunft – auch wenn dadurch nicht jeder Wunschtransfer realisiert werden kann.
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