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·27 Juli 2026
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·27 Juli 2026
Erstens kommt es anders, und zweitens als man denkt. Andrea Pirlo wird nun doch nicht der nächste Cheftrainer der italienischen Nationalmannschaft.
Der Grund: Laut des italienischen Sportjournalisten Gianluca Di Marzio ist der in seiner Verbindung zu einer russischen Sportwetten-Plattform zu finden. Dort war er als globaler Markenbotschafter aktiv.
Angesichts des großen Drucks entschied Funktionär Giovanni Malagò, kein grünes Licht für Pirlo zu geben.
Diese Entscheidung – kombiniert mit dem Umstand, dass der Name des nächsten Nationaltrainers möglicherweise nicht den Vorstellungen vom Technischen Direktor des Italienischen Verbands Paolo Maldini und Verbandsberater Leonardo entspricht – könnte dazu führen, dass das Duo selbst seinen Rücktritt einreicht. Das könnte bereits heute passieren.
Andrea Pirlo erklärt in seinem Statement auf ‘Instagram‘, dass er sein Schweigen erst jetzt bricht, nachdem sein Aus als Kandidat für den Posten des italienischen Nationaltrainers feststeht.
Mit großer Bitterkeit habe er die öffentliche Debatte um seine Person verfolgt und stellt klar, dass er sich während seiner Karriere stets an Gesetze und Verträge gehalten habe.

Die in der Kritik stehende Kooperation sei während seiner Tätigkeit in den Vereinigten Arabischen Emiraten entstanden und rein kommerzieller sowie sportlicher Natur. Entschieden weist er den Versuch zurück, diesem Deal eine politische Bedeutung zuzuschreiben oder ihm entsprechende Überzeugungen zu unterstellen.
Abschließend bedankt er sich bei Paolo Maldini und Leonardo für ihr Vertrauen und bedauert, dass eine sportliche Personalie öffentlich derart skandalisiert wurde.
Abschließend gab´s auch noch eine Liebeserklärung an Italien: „Die Liebe zu Italien hängt nicht von einem Amt ab. Sie ist Teil meiner Geschichte, meiner Identität und wird mich immer begleiten.“
📸 Vincent Carchietta - 2025 Getty Images







































