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·3 Januari 2026
Geht der HSV leer aus? Ligakonkurrent mischt im Downs-Poker mit

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·3 Januari 2026

Der Winter könnte für Damion Downs deutlich früher zur Rückfahrkarte werden als ursprünglich geplant. Erst im Sommer war der 21-Jährige für rund acht Millionen Euro vom 1. FC Köln zum FC Southampton gewechselt, sportlich fand er dort jedoch bislang kaum statt. 14 Pflichtspiele mit insgesamt 395 Einsatzminuten und lediglich eine Torbeteiligung liefern dem Angreifer ausreichend Argumente, um über einen schnellen Tapetenwechsel nachzudenken.
Gerade im WM-Jahr ist diese Situation problematisch. Der gebürtige Unterfranke aus dem Landkreis Schweinfurt ist Nationalspieler der USA und hätte durchaus eine große Chance, für sein Land in der Heim-WM aufzulaufen. Aktuell fehlt dafür aber nicht nur die Leistung sondern schlicht und einfach auch die Einsatzzeit.
Laut dem kicker verfolgt der HSV die Personalie bereits seit geraumer Zeit. Intern wird vor allem ein Leihgeschäft bis zum Saisonende diskutiert, da eine feste Verpflichtung mitten in der Spielzeit finanziell nicht darstellbar wäre. Trotz der bislang enttäuschenden Monate in England gilt Downs weiterhin als entwicklungsfähiges Talent mit einem Marktwert von rund sieben Millionen Euro.
Nun bekommt der HSV jedoch Konkurrenz aus der Bundesliga. Nach Informationen von Sky prüft auch SV Werder Bremen einen möglichen Transfer von Downs für den Januar. In Bremen ist der Handlungsdruck bekanntlich groß, weshalb das Profil des beweglichen Stürmers genau unter die Lupe genommen wird.
Angesichts der bislang ausbleibenden Erträge von Keke Topp und der anhaltenden Knieprobleme von Victor Boniface ist Werder Bremen gezwungen, noch im Winter aktiv zu werden. Gesucht ist dabei kein reines Projekt, sondern ein Stürmer, der sofort helfen kann. Eine weitere halbe Saison ohne verlässliche Durchschlagskraft im Angriff könnte Werder am Ende genau die Tore kosten, um sich nachhaltig im gesicherten Tabellenmittelfeld zu etablieren.
Fest steht: Trotz der enttäuschenden vergangenen Monate mangelt es nicht an Interessenten, auch weitere Bundesliga-Klubs sollen laut Sky die Lage genau verfolgen. Am Ende dürfte für Downs entscheidend sein, welchem Projekt er im WM-Jahr die besten Perspektiven zuschreibt. Bei Werder würde ihn zumindest ein sportlich ambitioniertes Umfeld erwarten, in dem er seine Qualitäten wieder regelmäßig zeigen und sich für sein Nationalteam empfehlen könnte.
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