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·7 Juli 2026
Großer Transfer nach WM? Premier-League-Klub macht bei Manzambi ernst

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·7 Juli 2026

Die Schweizer Nationalmannschaft hat es immerhin schon bis ins Achtelfinale der WM 2026 geschafft. Dort trifft sie am Dienstagabend um 22 Uhr auf Kolumbien. Einen großen Anteil am bisherigen Erfolg der Eidgenossen hat zweifelsfrei Johan Manzambi. Der Mittelfeldspieler des SC Freiburg hat in vier Einsätzen drei Tore und zwei Vorlagen erzielt und gehört damit schon jetzt zu den großen Shootingstars des Turniers.
Im Prinzip macht Manzambi nun auf der größtmöglichen Bühne da weiter, wo er zum Ende der vergangenen Bundesliga-Saison aufgehört hat. Beim SC Freiburg gilt er längst als unumstrittener Leistungsträger und hat die Breisgauer unter anderem bis ins Finale der Europa League geführt. Spätestens nach seiner starken WM dürfte der 20-Jährige für den Sport-Club nicht mehr zu halten sein.
Während sich Manzambi mit der Schweiz noch in Nordamerika befindet, bahnt sich bereits der große Sommertransfer an. Wie der Journalist David Ornstein vom Portal The Athletic berichtet, wird Newcastle United in den kommenden Tagen Gespräche mit den Verantwortlichen des SC Freiburg aufnehmen.
Die Magpies intensivieren demnach ihre Bemühungen um einen Transfer und gelten aktuell als Topfavorit für eine Verpflichtung von Manzambi. Auch der Spieler selbst soll einem Wechsel in die Premier League nicht nur offen gegenüberstehen, sondern vom möglichen Schritt nach Newcastle gar "begeistert" sein.
Wie viel Geld der Bundesligist für einen Verkauf von Manzambi einnehmen würde, ist noch offen. Der zentrale Mittelfeldspieler hat im Breisgau noch einen gültigen Vertrag bis 2030, weshalb der Sport-Club in einer hervorragenden Verhandlungsposition ist. Der Marktwert des Youngsters wird von transfermarkt.de bereits auf 50 Millionen Euro geschätzt. Manzambi dürfte für Newcastle also alles andere als günstig werden. Sky berichtet von rund 60 Millionen Euro, die Freiburg verlangen möchte.
Ob Manzambi seinen Preis bei der WM weiter in die Höhe schrauben kann, ist allerdings fraglich. Beim Abschlusstraining vor dem Spiel gegen Kolumbien hat er sich eine Knieverletzung zugezogen und wird daher wohl dazu gezwungen sein, von außen zuzuschauen. Immerhin konnte eine MRT-Untersuchung laut dem Schweizer Medium Blick eine schwerere Verletzung ausschließen.
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