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·11 Juni 2026

Halbes Dutzend steht zum Verkauf! Bayern plant großen Kaderumbau

Gambar artikel:Halbes Dutzend steht zum Verkauf! Bayern plant großen Kaderumbau

Der FC Bayern treibt die Verpflichtungen von Nathaniel Brown und Ismael Saibari mit Hochdruck voran. Doch bevor die Münchner auf dem Transfermarkt endgültig zuschlagen können, müssen zunächst Einnahmen generiert werden. Mehrere Profis gelten deshalb als Verkaufskandidaten.

Die Richtung beim FC Bayern ist klar: Nathaniel Brown und Ismael Saibari sollen die ersten großen Neuzugänge des Sommers werden.


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Während die Gespräche mit Eintracht Frankfurt und der PSV Eindhoven zuletzt deutliche Fortschritte gemacht haben, bleibt die finanzielle Seite der beiden Transfers eine Herausforderung. Beide Vereine verlangen jeweils rund 60 Millionen Euro für ihre Leistungsträger. Bei Brown sollen die Bayern sogar bereit sein, bis zu 65 Millionen Euro zu bezahlen.

Damit würde das Gesamtpaket für Brown und Saibari deutlich über 100 Millionen Euro liegen. Genau deshalb arbeiten die Verantwortlichen parallel intensiv an der Verkaufsseite.

Mit Daniel Peretz hat der Rekordmeister bereits erste Einnahmen erzielt. Der Torhüter wechselte für rund acht Millionen Euro zum FC Southampton.

Doch dabei soll es nicht bleiben.

Nach Informationen des kicker steht derzeit ein halbes Dutzend Bayern-Profis auf der Liste möglicher Verkaufskandidaten.

Boey, Zaragoza und Palhinha sollen gehen

Zu den Spielern, die den Verein verlassen sollen, gehören Sacha Boey, Bryan Zaragoza und João Palhinha.

Vor allem bei Palhinha gibt es laut dem Bericht konkretes Interesse. Tottenham Hotspur und sein ehemaliger Klub Sporting Lissabon beobachten die Situation des portugiesischen Nationalspielers aufmerksam.

Auch Alexander Nübel gilt weiterhin als möglicher Verkaufskandidat. Der Nationaltorhüter steht aktuell zwar mit Deutschland bei der Weltmeisterschaft im Aufgebot, besitzt in München jedoch keine langfristige Perspektive als Nummer eins.

Besonders interessant ist die Situation in der Defensive. Dem Vernehmen nach wären die Bayern bei Min-jae Kim und Hiroki Ito ab einer Ablöse zwischen 20 und 25 Millionen Euro gesprächsbereit.

Gerade ein Verkauf eines der beiden Verteidiger könnte zusätzlichen finanziellen Spielraum schaffen und gleichzeitig Platz im Kader freimachen.

Kim hält an seinem Vertrag fest

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Foto: IMAGO

Ein Problem stellt dabei offenbar Min-jae Kim dar. Der Südkoreaner fühlt sich in München wohl und verfügt über ein Gehalt im zweistelligen Millionenbereich. Nach Informationen des kicker zeigt er bislang wenig Bereitschaft, auf seine finanziellen Konditionen zu verzichten.

Dadurch gestaltet sich ein möglicher Wechsel kompliziert.

Bei Hiroki Ito sieht die Situation etwas anders aus. Der Japaner hatte nach seinem Wechsel zum FC Bayern enormes Verletzungspech. Nach seinem dritten Mittelfußbruch fiel er über Monate aus und konnte sich unter Vincent Kompany nie nachhaltig empfehlen.

Brown und Saibari bleiben Priorität

Unabhängig von möglichen Verkäufen bleibt die Marschroute der Münchner unverändert. Nathaniel Brown und Ismael Saibari stehen weiterhin ganz oben auf der Wunschliste von Max Eberl und Vincent Kompany. Bei beiden Personalien laufen die Verhandlungen intensiv weiter.

Klar ist jedoch auch: Je mehr Einnahmen Bayern durch Verkäufe erzielt, desto größer wird der finanzielle Spielraum für die beiden Wunschtransfers.

Die kommenden Wochen dürften deshalb nicht nur auf der Zugangsseite spannend werden. Auch bei den Abgängen könnte sich an der Säbener Straße bald einiges bewegen.

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