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·6 Februari 2026

Handball-Damen: Nächste Champions-League-Runde zum Greifen nahe

Gambar artikel:Handball-Damen: Nächste Champions-League-Runde zum Greifen nahe

 Ausgangslage: Punktgleich mit jeweils acht Zählern rangieren DVSC Schaeffler und der BVB  auf den Plätzen fünf und sechs der Gruppe A. Wobei die Ungarinnen ein um neun Tore besseres Torverhältnis aufweisen. Die letzten Spiele seien gut gelaufen, so BVB-Trainer Henk Groener: „Daran wollen wir jetzt anknüpfen. Natürlich hängt einiges davon ab, wie die Kulisse in Debrecen ist. Ich erwarte auf jeden Fall einen hitzigen Empfang der ungarischen Fans.“

„Mit einem Punkt in Ungarn hätten wir eine gute Ausgangslage gegenüber Storhamar. In den beiden noch folgenden Spielen gegen Metz und in Györ dürfte es für uns sehr schwierig werden, weitere Punkte zu holen“, schließt sich Spielmacherin Alina Grijseels den Worten ihres Coaches an. Im Hinspiel in Dortmund hatte es einen verdienten 28:26-Sieg für den BVB gegeben. Mit neun Treffern war Grijseels dabei wichtigste Torschützin des BVB.


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Personal: Besonders gegen solch eine erfahrene Mannschaft wie DVSC Schaeffler, die vor zwei Jahren unter Trainer Zoltan Szilagyi die Play-offs der EHF Champions League erreichte, dürfte sich das Fehlen so wichtiger Rückraumspielerinnen wie Alicia Langer oder Lois Abbingh negativ bemerkbar machen. Abbingh fehlte auch schon im Hinspiel, Langer war im Oktober viermal erfolgreich. Abbingh, Langer, Lena Hausherr und Lara Müller fallen weiter verletzt aus. Dagegen gibt es gute Nachrichten von Deborah Lassource. „Sie hat schon wieder trainiert und wird am Freitag mit nach Ungarn fliegen. Im Abschlusstraining wird sich entscheiden, ob sie nach ihrer Knieverletzung wieder voll einsatzfähig ist“, so Henk Groener.

Gegner: Natürlich hat Borussen-Coach Groener die Partien der Ungarinnen genauestens analysiert. Zum Auftakt gewann das Team aus Debrecen im Ostteil des Landes an der Grenze zu Rumänien mit 25:24 gegen Budocnost Podgorica. Danach folgten ein 30:28 bei Storhamar HE und ein 26:24 im Rückspiel gegen die Norwegerinnen. Der vierte Sieg war die große Überraschung der Gruppenphase: Mitte Januar setzte sich DVSC Schaeffler im ungarischen Duell beim Tabellenführer Györi Audi ETO KC mit 31:30 durch. Für Titelverteidiger Györi war es die bislang einzige Niederlage in dieser Champions-League-Saison.

Wie der BVB ist die Mannschaft aus Debrecen als Tabellenvierter in Ungarn über eine Wild Card in die Champions League eingezogen. Im Sommer verstärkten sich die Ungarinnen mit drei Spielerinnen: Die Schwedin Daniela de Jong wechselte aus Rumänien ebenso wie die Französin Alicia Toublanc nach Ungarn. Die Polin Adrianna Placzek kam von Paris 92 HB. Besonders auf die französische Rechtsaußen Alicia Toublanc – mit 64 Treffern in der Königsklasse die erfolgreichste Akteurin von DVSC Schaeffler und dazu französische Nationalspielerin – sowie auf die Schwedin Kristin Thorleifsdottir im linken Rückraum (31 Tore) muss der BVB achten. Beide sind für den Großteil der Tore der Ungarinnen verantwortlich. Im Tor stehen abwechselnd die 1,84 Meter große Schwedin Jessica Ryde und die Polin Andrianna Placzek. „DVSC Schaeffler ist eine geschlossene Mannschaft mit einer stabilen Abwehr, guten Außen und guten Torfrauen“, so Henk Groener.

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