Borussia Dortmund
·11 Februari 2026
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·11 Februari 2026
PersonalAuch gegen Buxtehude gab es keine Veränderungen auf der Verletztenliste. Mit Alicia Langer, Lois Abbingh, Lena Hausherr und Lara Müller fielen weiterhin vier Spielerinnen aus. Deborah Lassource stand vier Tage nach ihren ersten Einsatz nach ihrer Knieverletzung in Debrecen auch gegen Buxtehude im Aufgebot. Was auch für Torfrau Melinda Szikora galt, die in Ungarn umgeknickt war, aber rechtzeitig wieder fit wurde.
SpielverlaufDie Borussinnen machten in der Anfangsphase den Eindruck, dass sie die Norddeutschen überrennen wollten, blieben aber immer wieder in der BSV-Abwehr hängen. Nach sieben Minuten schlug eine 5:2-Führung für den Tabellenführer zu Buche, an der auch Keeperin Sarah Wachter mit drei Paraden und einem gehaltenen Siebenmeter ihren Anteil hatte.
Auf die Nationaltorfrau war aus BVB-Sicht auch im weiteren Verlauf des ersten Abschnitts Verlass. Allerdings: Der BVB profitierte vor allem von überhasteten und schludrigen Abschlüssen des BSV, war aber im eigenen Angriff ebenfalls sehr unkonzentriert. Auffällig viele Bälle gingen neben oder über das Tor. So stand es nach einer Viertelstunde erst 9:7. Buxtehude schlug sich ausgesprochen gut. Nach 16 Minuten glich Christin Kaufmann zum 9:9 aus und es blieb eng bis zur Pause: Mit 17:15 ging es in die Kabinen, nachdem Dana Bleckmann eine Sekunde vor dem Abpfiff erfolgreich war.
Nach der Pause ging es hektisch weiter. Teresa von Prittwitz schaffte zunächst den 18:18-Ausgleich (32.), Dana Bleckmann brachte den BVB ihrerseits Sekunden später wieder in Führung. Buxtehude wollte nicht kleinbei geben, spürte, dass der BVB schlagbar war – der sich weiter schwer tat, aber durch den vierten Siebenmeter von Deborah Lassource nach 40 Minuten mit 24:22 vorn lag. In den letzten 15 Minuten machte der BVB viele einfache Fehler und ließ große Lücken in der Abwehr. Nach 48 Minuten brachte Anika Hampel den BSV sogar mit 28:27 in Führung, Isabelle Dölle erhöhte auf 29:27 (50.).
So dramatisch ging es weiter: Kelly Vollebregt egalisierte zum 29:29 (51.). Der BSV ging weiter ins Risiko, spielte permanent Sieben gegen Sechs. Als Isa Ternde 80 Sekunden vor dem Abpfiff zum 33:31 ins leere BVB-Traf, schien die Partie entschieden. Doch Kaja Kamp Nielsen glich zwölf Sekunden vor dem Abpfiff zum 33:33 aus. Der BVB verhinderte mit viel Glück die zweite Saisonniederlage.
Stimme: Sarah Wachter: „Wir haben uns schwer getan, ins Spiel zu kommen. Unsere Abwehr war sehr löchrig. Das war echt bitter. Wenigstens haben wir einen Punkt geholt.“
AusblickBereits am Sonntag, 15. Februar, geht für die Handballerinnen des BVB in der EHF Champions League weiter. Gegner im vorletzten Gruppenspiel ist Metz Handball aus Frankreich. Anwurf ist um 14 Uhr in der Westpress-Arena in Hamm. In der Bundesliga kommt es am Mittwoch, 18. Februar, zum Spitzenspiel beim Tabellenvierten Thüringer HC.








































