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·15 Januari 2026

Handballerinnen besiegen Zwickau deutlich mit 43:27

Gambar artikel:Handballerinnen besiegen Zwickau deutlich mit 43:27

PersonalienDie Situation hatte sich gegenüber dem Esbjerg-Spiel nicht verändert: Alicia Langer, Lena Hausherr, Lara Müller und Lois Abbingh sind weiter verletzt. Maraike Kusian hatte am Dienstag das Training aufgenommen, blieb aber auf der Bank.

Spielverlauf Zunächst ging Zwickau zwar mit 2:0 in Führung, doch nach zwei Minuten kam mehr Schwung in den Angriff, die Abwehr der Borussinnen stand dichter. Die Folge war, dass es bereits nach acht Minuten 6:2 stand. Zwickaus Trainer Norman Rentsch, mit nur acht Feldspielerinnen angereist, stellte nach der ersten frühen Auszeit auf Sieben-gegen-Sechs um, mit Zoe Stens und Laura Zsabó am Kreis. Dennoch blieb Zwickau zehn Minuten lang – bis zum 10:2 – ohne Torerfolg.


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Der BVB löste das Zwickauer Überzahlspiel sehr gut, hatte Rückraumspielerin Silje Petersen sicher im Griff und führte nach einer Viertelstunde mit 12:4. Zwickaus Angriff leistete sich leichte Fehler, und der BVB traf ein ums andere Mal ins leere Tor. Für Borussen-Coach Henk Groener war schon nach 17 Minuten der Zeitpunkt gekommen, um komplett durchzuwechseln.  Zur Pause stand ein 22:10 auf der Anzeigetafel.

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Nach dem Seitenwechsel baute der BVB die Führung Stück für Stück aus. Die Partie war längst entschieden, auch wenn Zwickau jetzt besser ins Spiel fand. Dementsprechend konnte das Team von Henk Groener einen Gang zurückschalten. Der Trainer nutzte die Chance, um allen Spielerinnen vor der Champions-League-Partie am Samstag Spielanteile zu geben. Melinda Szikora durfte im zweiten Durchgang ins Tor, die beiden Nachwuchsspielerinnen Mara Lehmann und Felina Menne kamen zu längeren Einsätzen. Am Ende stand ein ungefährdeter 43:27 (22:10)-Erfolg.

Dana Bleckmann: „Wir wissen, dass die Bundesliga für uns zählt. Es war klar, dass wir einen fokussierten Auftritt hinlegen mussten, haben Zwickau müde gespielt. Wir haben gut harmoniert, die Spielfreude konnte man uns hoffentlich ansehen.“

Andreas Kuno (stellvertretender Abteilungsleiter): „Das war eine sehr professionelle Einstellung von Zwickau, dass sie trotz ihres extrem kleinen Kaders von nur acht Spielerinnen den Weg nach Dortmund angetreten sind. Das empfinde ich als extrem fair uns gegenüber.“

Ausblick: Bereits am kommenden Samstag (17.1.) steht das Champions-League-Spiel beim Gruppenletzten Budocnost Podgorica an. Nach der einzigen Woche ohne Mittwochsspiel treten die Borussinnen dann am Samstag, 24. Januar, bei Storhamar Elite in Norwegen erneut in der EHF Champions League an.

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