liga2-online.de
·19 Januari 2026
Hannover: Fehlstart durch "unfassbar bittere zweite Halbzeit"

In partnership with
Yahoo sportsliga2-online.de
·19 Januari 2026

Hannover 96 ist bei der angekündigten Jagd auf die Aufstiegsplätze zunächst in den Startblöcken hängengeblieben. Nach der "Last Minute"-Pleite mit 1:3 (0:0) beim 1. FC Kaiserslautern trotz Führung ist der Rückstand der seit November sieglosen Niedersachsen vorerst sogar noch angewachsen.
"Natürlich", gestand Hannovers Kapitän und Torschütze Enzo Leopold nach dem misslungenen Rückrundenauftakt in den Vereinsmedien sichtlich enttäuscht, "natürlich hatten wir gehofft, besser in die Rückrunde zu starten. Es war eine unfassbar bittere zweite Halbzeit."
Leopold meinte vor allem die Vorgeschichte zu den beiden entscheidenden Treffern der Gastgeber in der Nachspielzeit. Denn nach seinem ersten Saisontor (67.) schien 96 durchaus auf Kurs in Richtung des fünften Auswärtssieges, ehe zunächst der FCK Ausgleich (73.) und Hannover durch eine Gelb-Rote Karte gegen Waniss Taibi (76.) letztlich entscheidend dezimiert wurde. Als "zwei Nackenschläge" beschrieb Leopold die Wirkung der beiden Vorkommnisse.
Auch für seinen Trainer Christian Titz waren die späten Lauterer Tore des Guten doch etwas zu viel. "Wir bekommen den Ausgleich, und mit dem Platzverweis wird es ein anderes Spiel. Dann fällt das 1:2 ein bisschen sinnbildlich für das Spiel insgesamt: Wir rutschen weg, und Lautern kann einschießen", haderte der Coach in der Pressekonferenz mit dem Spielverlauf.
Allerdings mochte Titz seinem Team, das aus weiterhin nur zwei Punkten aus nunmehr vier Spielen nacheinander ohne Sieg fünf Punkte hinter dem Aufstiegsrelegationsrang liegt, auch Kritik nicht ersparen. Nach dem 1:0 "haben wir den Ball zu oft lang geschlagen und auch Flanken nicht verhindert, wenn die äußeren Verteidiger die Außenbahn lang laufen. Wir hatten vorher darauf hingewiesen, dass diese Sache nicht passieren darf", sagte der 54-Jährige.
Leopold kündigte unterdessen 100 Prozent Einsatz für die Heimspielpremiere im neuen Jahr am Samstag gegen Fortuna Düsseldorf an: "Wir müssen nach vorne gucken – voller Fokus auf das nächste Spiel."









































