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·6 Maret 2026

Hansa vor Topspiel: "Ordentliche Belastung" keine Ausrede

Gambar artikel:Hansa vor Topspiel: "Ordentliche Belastung" keine Ausrede

Mit zwei Siegen hat sich Hansa Rostock wieder in die Erfolgsspur gebracht und sich auf den vierten Tabellenrang vorgeschoben. Nun soll am Samstag im Topspiel gegen Energie Cottbus die Englische Woche perfekt abgerundet werden und ein weiterer Schritt an die Aufstiegsplätze gemacht werden. Hansa-Coach Daniel Brinkmann will dabei auch die eigene Bilanz gegen Energie-Trainer Claus-Dieter Wollitz verbessern. 

"Er hat mich bisher immer geschlagen"

Dreimal ist Daniel Brinkmann bisher als Hansa-Trainer auf Energie Cottbus mit Wollitz als Trainer angetreten – dreimal setzte es eine 1:3-Niederlage. "Ich bin komplett fein mit ihm, aber nichtsdestotrotz ist er der, der mich immer geschlagen hat," ärgerte sich Brinkmann in der Pressekonferenz vor der Partie. Dabei hob er jedoch auch hervor, dass seine Mannschaft aus seiner Sicht "zweieinhalb Mal die bessere Mannschaft" war, jedoch an der eigenen Chancenverwertung gescheitert sei. "Ich glaube, ein Schlüssel ist es, dass wir unsere Torchancen in diesen Spielen nutzen müssen und das Spiel auch von unserem Tor weghalten können", analysierte der Hansa-Coach.


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Daher forderte er "eine gute Zweikampfführung, permanentes Absichern und viel Laufarbeit". Das sei gegen eine Cottbuser Mannschaft, die laut Brinkmann "unheimlich gut darin ist, das Spielfeld schnell zu überbrücken und gute Entscheidungen zu treffen" elementar wichtig. Darüber hinaus habe der ohnehin "herausragende Kader" mit Erik Engelhardt und Tolcay Cigerci zwei absolute Ausnahmespieler.

Belastung soll keine Ausrede sein

Um optimal ausgeruht in das Spitzenspiel zu gehen, blieb Hansa nach dem Auswärtsspiel am Mittwoch in Hannover im nahegelegenen Wolfsburg, um von dort aus den direkten Weg nach Cottbus zu starten. "So sparen wir uns eine Fahrt. Ansonsten wären wir tief in der Nacht wiedergekommen und wir wären morgen gleich wieder nach Cottbus gereist", begründete Brinkmann die Entscheidung.

Nichts desto trotz sei die enge Taktung der beiden Auswärtsspiele "natürlich eine ordentliche Belastung". "Es ist kein Geheimnis, ein oder zwei Tage mehr Regeneration wären schon gut gewesen, zumal Cottbus einen Tag mehr hat", erklärte der Fußballlehrer, deutete aber zeitgleich darauf hin, dies nicht als Ausreden nutzen zu wollen. Vielmehr biete sich umso mehr eine gute Möglichkeit für personelle Anpassungen, besonders da Brinkmann personell die Qual der Wahl hat. "Wir müssen schauen, wie die Spieler regenerieren, dementsprechend wird es zu der einen oder anderen Rotation kommen", kündigte er an.

Besonderes Spiel für Krauß

Mit Maximilian Krauß, der zuletzt mit zwei Vorlagen und einem Treffer glänzte, dürfte ein Spieler ganz besonders heiß auf die Partie gegen seinen ehemaligen Arbeitgeber sein, das weiß auch sein Trainer: "Dass Maxi für Samstag ein spannender Spieler sein kann, ist mir total klar. Dennoch ist das kein Spiel Maxi Krauß gegen Cottbus, sondern Hansa gegen Energie. Da brauchen wir uns keine Nebenkriegsschauplätze aufmachen, nur weil es da irgendwelche Historien gibt", verwies Brinkmann auf den Fokus auf die Partie. Immerhin kann sich der Abstand von Hansa auf Cottbus – je nach Ausgang der Partie – entweder auf drei Punkte verkürzen oder auf neun Zähler vergrößern.

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