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·24 April 2026
Heidenheims Schmidt plant wohl Abschied für 2027

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FCH-Trainer Frank Schmidt bezeichnet sein letztes Vertragsjahr 2027 als mutmaßlich letztes in Heidenheim. Ein Abgang im Sommer sei trotz Abstiegsgefahr kein Thema.
Trainer-Urgestein Frank Schmidt hat einen Abschied vom abstiegsbedrohten Fußball-Bundesligisten 1. FC Heidenheim nach seinem Vertragsende 2027 in Erwägung gezogen. "Ich werde bald in meiner 20. Saison am Stück beim FCH sein, was mein mutmaßlich letztes Jahr als Trainer in Heidenheim ist", sagte der 52-Jährige dem Hamburger Abendblatt.
Ein vorzeitiger Abschied nach 19 Jahren schon in diesem Sommer komme hingegen weder für Schmidt noch für die Vereinsführung infrage - trotz drohendem Abstieg in die 2. Bundesliga. "Natürlich habe ich auch mal darüber nachgedacht, aufzuhören. Wenn die sportlichen Ergebnisse fehlen, wäre es komisch, sich nicht selbst zu hinterfragen", sagte Schmidt, der den FCH seit 2007 trainiert und von der vierten Liga in die Bundesliga führte.
"Wenn die Unterstützung aber vorhanden ist, bin ich keiner, der wegläuft. Weder im Erfolgsfall - was ich hätte tun können, um den nächsten Schritt zu gehen - noch in der aktuellen Situation", sagte Schmidt. "Ich habe den Antrieb, kommende Saison in meinem 20. und letzten Vertragsjahr etwas Gutes zu schaffen - was auch immer das dann sein mag."
Schlusslicht Heidenheim hat vor dem 31. Spieltag sieben Punkte Rückstand auf den FC St. Pauli auf dem Relegationsrang 16. Mit einer Niederlage im direkten Duell am Samstag (15.30 Uhr/Sky) wäre der Abstieg vorzeitig besiegelt. "Wenn ich eine Sache nicht dulde, ist es Selbstzweck. Da bin ich sehr mir und der Mannschaft gegenüber hart und konsequent. Aufgeben gibt es bei uns nicht", sagte Schmidt.
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