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·21 Juli 2026

Heute in vier Jahren: Finale der WM 2030 – im Bernabéu?

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Das Estadio Santiago Bernabéu von Real Madrid – Foto: Florencia Tan Jun/Getty Images

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Exakt vier Jahre bis zum Finale der WM 2030

MADRID. Jetzt beginnt die Wartezeit wieder. Nach dem Abschluss der FIFA Weltmeisterschaft 2026 mit dem Finale zwischen Spanien und Argentinien (1:0 n. V.) dauert es nun vier Jahre, bis sich das größte Turnier des Weltfußballs zurückmeldet. Dabei ist der heutige 21. Juli mit Blick auf die kommende WM kein gewöhnlicher Tag: In genau vier Jahren findet an diesem Datum das Endspiel statt.


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Exakt 48 Monate sind es also noch, bis der kommende Triumphator feststeht. Vielleicht krönt sich Spanien ja erneut zum Weltmeister. Das wäre in mehrfacher Hinsicht besonders. Nicht nur, weil es sich dabei um eine Titelverteidigung handeln würde, die es in der Historie erst zweimal gegeben hat (Italien 1934 und 1938, Brasilien 1958 und 1962). Sondern auch, da das WM-Finale vermutlich auf iberischem Boden steigt – am 21. Juli 2030.

Am 4. Oktober 2023 wurde offiziell: Spanien, Portugal und Marokko richten das Turnier als Gastgeber aus. Der Großteil der Spiele findet in Spanien statt. Dort sind elf Stadien vorgesehen, in Portugal drei, in Marokko sechs. Außerdem gibt es eine Neuheit: Zum Auftakt ist anlässlich des 100-jährigen WM-Jubiläums je eine Partie in Uruguay, Argentinien und Paraguay (8. und 9. Juni). Nach wenigen Tagen Unterbrechung geht es dann in Europa und Nordafrika richtig los. Hintergrund: Die erste Weltmeisterschaft jemals war 1930 in Uruguay.

WM-Finale: Bernabéu gilt als Top-Favorit

Seit geraumer Zeit steht nun auch schon im Raum, dass das Estadio Santiago Bernabéu als Schauplatz des WM-Finals 2030 dient. Es sei der Top-Favorit. Die FIFA hat bislang bestätigt: Nur die Heimstätte von Real Madrid, das sich im Umbau befindliche Camp Nou des FC Barcelona und das sich im Bau befindliche Stade Hassan II in Casablanca sind Kandidaten.

Das Camp Nou und das Stadion in Marokko sollen am Ende zwar über 100.000 Plätze bieten, während das Bernabéu laut FIFA nur 78.297 Zuschauer beherbergen kann. Andererseits ist die Modernisierung der Real-Arena abgeschlossen, mit ihr lässt es sich definitiv für die größtmögliche Bühne bei der WM planen. Ein Umbau und ein Bau kann hingegen auch mal länger dauern als geplant. Und die Entscheidung fällt wohl bis spätestens Herbst 2028. Ende 2026 wird zunächst die Liste aller WM-Stadien festgelegt, eine Auswahl gibt es längst.

Real Madrid ist gut mit der FIFA

Das Bernabéu ist ein geschichtsträchtiges Stadion, das 1982 bereits zum WM-Finale eingeladen hatte und dessen Prestige kaum ein anderer Fußball-Schauplatz in der Welt erreicht. Madrid ist die Hauptstadt Spaniens – und Spanien wird die Hauptnation der WM 2030 sein. Zu der FIFA und deren Präsident Gianni Infantino pflegt Real um Boss Florentino Pérez obendrein ein gutes Verhältnis, was dem Zuschlag für das WM-Finale zuträglich werden sollte. Der Entschluss liegt beim Fußballweltverband.

Außer Frage steht: Reals Wohnzimmer wird vor der potentiellen Endspiel-Ausrichtung auch der Spielort anderer WM-Begegnungen sein. Zumindest gemäß der ursprünglichen Planung kommt das Bernabéu auch für das Eröffnungsspiel in Frage – gemeint ist hier offenbar der Auftakt in Europa und Nordafrika. Auch in der K.o.-Phase dürfte der Fußballtempel an der Concha Espina die Massen immer wieder anlocken.

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Die begehrteste Trophäe des Weltfußballs – Foto: Shaun Botterill/Getty Images

WM 2030: 64 statt 48 Teilnehmer?

Zur WM 2030 wird die Anzahl der Teilnehmer möglicherweise direkt schon wieder erhöht. Erst 2026 kamen 16 weitere Nationen hinzu, aus 32 wurden 48. 104 statt 64 Turnier-Spiele. Dadurch ergaben sich zwölf Gruppen, in denen auch noch die acht besten Gruppendritten in die K.o.-Phase einzogen. In dieser ging es dann nicht mit dem Achtelfinale los, sondern mit dem Sechzehntelfinale.

Die FIFA denkt darüber nach, ab 2030 sogar 64 Mannschaften zuzulassen. In diesem Fall würde die WM auf 128 Spiele ausgeweitet werden und rund sieben Wochen dauern. Es gäbe 16 Gruppen, in denen sich wieder jeweils nur die Gruppenersten und Gruppenzweiten für das Sechzehntelfinale qualifizieren.

WM-Stadien 2030 (nicht endgültig)

Spanien

  • Madrid: Estadio Santiago Bernabéu, Estadio Metropolitano
  • Barcelona: Camp Nou, RCDE Stadium
  • Vigo: Nuevo Estadio Balaídos
  • Bilbao: Nuevo San Mamés
  • San Sebastián: Reale Arena
  • Zaragoza: Estadio La Romareda
  • Valencia: Nou Mestalla
  • Sevilla: Estadio de La Cartuja
  • Las Palmas: Estadio de Gran Canaria

Portugal

  • Lissabon: Estádio da Luz
  • Lissabon: Estádio José Alvalade XXI
  • Porto: Estádio do Dragão

Marokko

  • Casablanca: Stade Hassan II
  • Rabat: Stade Prince Moulay Abdallah
  • Tanger: Grande Stade de Tanger
  • Marrakesch: Stade de Marrakech
  • Fes: Fes-Stadion
  • Agadir: Stade Adrar

Argentinien

  1. Buenos Aires: Estadio Monumental

Uruguay

  1. Montevideo: Estadio Centenario

Paraguay

  1. Asunción: Estadio Manuel Ferreira

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