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·25 Mei 2026
Historischer Coup in der Schweiz: Deutscher Coach krönt lange Durststrecke mit Pokalsieg

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Der FC St. Gallen hat nach 57 Jahren wieder einen großen Titel gewonnen und den Schweizer Pokal in beeindruckender Manier geholt. Im Endspiel setzte sich St. Gallen mit 3:0 gegen Stade Lausanne durch – und Trainer Enrico Maaßen steht als Architekt dieses Erfolgs im Rampenlicht.
Von Beginn an wurde klar, dass der FC St. Gallen seiner Favoritenrolle gerecht werden wollte. Die Ostschweizer drückten Stade Lausanne früh hinten rein und gingen nach einem Standard mit 1:0 in Führung, als Tom Gaal einen Abpraller über die Linie drückte. St. Gallen kontrollierte das Spiel, kombinierte sauber und ließ den Zweitligisten lange kaum zur Entfaltung kommen.
Doch kurz vor der Pause geriet der FC St. Gallen in eine knifflige Situation: Torhüter Lawrence Ati-Zigi verlor im Spielaufbau den Ball, riss am Trikot des Gegners und sah die Rote Karte. Maaßen musste umstellen, nahm einen Feldspieler vom Platz und brachte den Ersatztorwart. Trotz Unterzahl blieb St. Gallen stabil und verteidigte die knappe Führung in die Pause.
Nach dem Seitenwechsel drängte Stade Lausanne auf den Ausgleich und prüfte den neuen Mann im Tor des FC St. Gallen mehrfach. Dann der Knackpunkt: Nach VAR-Eingriff bekam St. Gallen einen Elfmeter zugesprochen, den Lukas Görtler sicher zum 2:0 verwandelte. Damit hatten die Grün-Weißen das Finale wieder klar im Griff.
In der Nachspielzeit setzte der FC St. Gallen den Schlusspunkt. Joker Christian Witzig kam frisch ins Spiel und traf nur wenige Sekunden später zum 3:0-Endstand. Mit diesem klaren Sieg schrieb der FC St. Gallen Geschichte: Er feiert den ersten Pokaltriumph seit der Saison 1968/69 und Enrico Maaßen holt seinen ersten großen Titel als Cheftrainer.







































