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Matti Peters·24 Februari 2026
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Matti Peters·24 Februari 2026
Der einzige Wintertransfer des VfB Stuttgart hat sportlich noch nicht gezündet. Zumindest ein wenig Selbstvertrauen konnte Jeremy Arévalo zuletzt jedoch sammeln.
In Spaniens zweiter Liga traf der Angreifer im Schnitt etwa alle 110 Minuten. Zum Jahreswechsel sicherte sich der VfB die Dienste des Stürmers für die festgeschriebene Ablöse von 7,5 Millionen Euro – trotz namhafter Konkurrenz. Die Erwartungen waren entsprechend hoch.
In Stuttgart allerdings läuft es für Arévalo bislang nicht wie erhofft. Für die Europa League wurde er nicht berücksichtigt, zuletzt stand er auch in der Bundesliga mehrfach nicht im Spieltagskader. VfB-Trainer Sebastian Hoeneß erklärte die Situation kürzlich so: "Die anderen sind aktuell ein Stück weiter. Jeremy kommt aus einer anderen Liga, anderen Kultur. Wir hatten natürlich gehofft, dass es ein bisschen schneller geht. Trotzdem wussten wir, dass es so eine Situation geben kann."
Während die Profis international gefordert waren, sammelte der 20-Jährige am Freitagabend Spielpraxis bei der zweiten Mannschaft in der 3. Liga – mit Erfolg. Beim 3:1 gegen Waldhof Mannheim steuerte der dynamische Linksfuß ein Tor und eine Vorlage bei und setzte damit zumindest ein kleines Ausrufezeichen.
Fraglich bleibt jedoch, ob ihm Einsätze in der dritten Liga reichen, um sich für die Weltmeisterschaft im Sommer zu empfehlen. Erst im November hatte Arévalo sein Debüt für Ecuadors A-Nationalmannschaft gefeiert.
Aktuell deutet wenig darauf hin, dass er sich durch seinen Wechsel nach Stuttgart in eine bessere Position für das Turnier gespielt hat. Besonders bitter: Am 25. Juni trifft Ecuador in der WM-Vorrunde ausgerechnet auf Deutschland – ein Duell, das für Arévalo momentan in weite Ferne gerückt zu sein scheint.
📸 JUAN BARRETO - AFP or licensors









































