Nur die Raute
·27 Juli 2026
HSV-Neuling Daka ist ein Volksheld: „Habe kein Privatleben mehr“

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·27 Juli 2026

Der Name von HSV-Zugang Patson Daka ist in Fußball-Deutschland ein weitgehend unbekannter. In seiner Heimat Sambia hingegen sieht das völlig anders aus.
Wie der 27-Jährige nun im Trainingslager in Längenfeld verriet, ist ein normales Leben dort kaum noch möglich. „Es ist schon recht schwierig, sich in meinem Heimatland auf der Straße zu zeigen. Ich kann es nicht genießen“, erklärte Daka offen. „Eigentlich traurig zu sagen, aber dort habe ich kein Privatleben mehr.“
Der Nationalspieler, der in 47 Länderspielen bereits 21 Tore für Sambia erzielt hat, begegnet der enormen Aufmerksamkeit dennoch mit Verständnis. „Als junger Mensch wollte ich selbst Spieler treffen, zu denen ich aufgeschaut habe. Die Kids haben das Recht zu träumen“, sagte Daka. Er sehe es inzwischen sogar als Teil seiner Verantwortung, anderen Menschen Mut zu machen. „Ich versuche, mich in die Menschen hineinzuversetzen und es zu akzeptieren. Ich möchte sie motivieren, an ihre Träume zu glauben. Denn alles ist möglich.“

Foto: IMAGO
Überhaupt fällt der HSV-Neuzugang in seinen ersten Tagen durch eine enorm positive Ausstrahlung auf. Kaum ein Moment vergeht, in dem Daka nicht grinst oder einen Scherz auf Lager hat. „Das ist Teil meiner Persönlichkeit. Ich bin stets happy, lache gern viel“, erklärte der Angreifer. Auch seine grundsätzliche Lebenseinstellung passt dazu. „Ich habe niemals Angst vor der Zukunft“, betonte Daka. Stattdessen konzentriere er sich darauf, im Hier und Jetzt die richtigen Entscheidungen zu treffen.
Das scheint ihm mit dem Wechsel zu den Rothosen gelungen zu sein. „Ein tolles Gefühl, jetzt beim HSV zu sein. Ich habe keinen Grund, meine Entscheidung zu bereuen“, sagte Daka. Vor seinem Transfer hatte er sich ausführlich über Verein und Stadt informiert und dafür auch ehemalige HSV-Profis wie Hee-chan Hwang und Masaya Okugawa kontaktiert. Das Ergebnis fiel eindeutig aus: „Alles, was ich erfahren habe, war weit über meiner Vorstellungskraft.“
Nach nur wenigen Tagen formulierte Daka deshalb bereits einen klaren Wunsch: „Ich möchte so lange wie möglich beim HSV bleiben.“ Seine Zukunft hat der Goalgetter dabei selbst in der Hand. Sollte er voll einschlagen, dürften die Hanseaten den vorerst ausgehandelten Einjahresvertrag mit dem größten Vergnügen verlängern.







































