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FC Augsburg

·18 April 2026

In letzter Sekunde: FCA siegt 2:1 in Leverkusen

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Der FC Augsburg hat in dramatischer Manier drei wichtige Punkte aus Leverkusen entführt. Die Rot-Grün-Weißen setzten sich durch zwei Treffer von Fabian Rieder 2:1 durch.

Cheftrainer Manuel Baum, der in der BayArena zum 100. Mal in einem Bundesliga-Spiel für den FCA an der Seitenlinie stand, veränderte seine Startelf im Vergleich zur Vorwoche auf zwei Positionen: Für den erkrankten Michael Gregoritsch begann Rodrigo Ribeiro, Han-Noah Massengo rückte für Marius Wolf in die Mannschaft. Zudem lief der FC Augsburg in Gedenken an den am vergangenen Donnerstag plötzlich verstorbenen Ex-FCA-Torhüter Alexander Manninger (beim FCA von 2012 bis 2016) mit Trauerflor auf.


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Die Partie begann wie erwartet mit viel Ballbesitz der Hausherren, doch die Augsburger standen kompakt und verteidigten aufmerksam. Früh musste Finn Dahmen erstmals eingreifen, als er gegen Ibrahim Maza stark parierte (3.). Nach einer weiteren Druckphase fiel dann dennoch der Rückstand: Patrik Schick köpfte eine Flanke zur Leverkusener Führung ein (12.). Doch die Baum-Elf ließ sich davon nicht beeindrucken – im Gegenteil.

Nur wenige Minuten später folgte die passende Antwort. Nach einer Ecke nahm Fabian Rieder aus der Distanz Maß, sein abgefälschter Schuss schlug unhaltbar zum 1:1 ein (15.). Der FCA agierte nun mutiger, setzte immer wieder Nadelstiche und hätte beinahe noch vor der Pause nachgelegt. Nach starkem Zusammenspiel über Rieder, Kade und Ribeiro verfehlte Letzterer das Tor nur um Haaresbreite (43.).

Dahmen hält das Remis

Nach dem Seitenwechsel entwickelte sich ein Abwehrkampf mit höchster Intensität. Leverkusen drängte, doch immer wieder war bei Finn Dahmen Endstation. Der FCA-Keeper entschärfte zunächst einen freien Abschluss von Tella glänzend (57.), wenig später rettete er auch gegen Maza aus kurzer Distanz (59.) und war anschließend gegen Tapsobas Kopfball erneut zur Stelle (72.). Die Augsburger warfen sich in jeden Ball, verteidigten mit großer Leidenschaft und hielten dem Dauerdruck stand.

Besonders turbulent wurde die Schlussphase. Zunächst entschied Schiedsrichter Benjamin Brand auf Handelfmeter für Leverkusen, nahm die Entscheidung nach VAR-Prüfung jedoch zurück (85.). Kurz darauf bot sich dem FCA sogar die Chance zum Lucky Punch, doch Mert Kömür scheiterte nach starkem Konter an Flekken (90.). In der langen Nachspielzeit überschlugen sich dann die Ereignisse: Uchenna Ogundu wurde im Strafraum zu Fall gebracht, der Elfmeterpfiff folgte. Fabian Rieder übernahm Verantwortung und verwandelte nervenstark zum vielumjubelten 2:1 (90.+9). Wenig später war Schluss. Zweimal in einer Saison konnte der FCA noch nie gegen Bayer 04 Leverkusen gewinnen.

In der kommenden Woche empfangen die Rot-Grün-Weißen in der heimischen WWK ARENA Eintracht Frankfurt (Samstag, 25. April, 15.30 Uhr). Der Spieltag steht dann ganz unter dem Motto „Augsburg rollt im Takt Richtung Heimspiel“. Zum dritten Mal findet der Classic Roller Corso statt.

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