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·29 Juli 2026
Investoren-Pläne der FIFA: Blatter übt scharfe Kritik

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·29 Juli 2026

FIFA-Boss Gianni Infantino plant, einen Teil der kommerziellen WM-Rechte an Investoren zu verkaufen. Die Kritik daran ist groß.
Nachdem die Idee des Präsidenten des Weltverbandes bekannt wurden, meldeten sich Größen aus Sport und Politik zu Wort. „Der Fußball gehört nicht den Investoren. Er gehört den Menschen, die die Tribünen füllen, die an den Seitenlinien stehen, Woche für Woche, bei Regen und bei Sonne“, sagte der neue britische Regierungschef Andy Burnham bei Instagram: „Die WM ist kein Produkt, sie ist der großartigste Wettbewerb auf der Welt. Sie hat niemals jemandem gehört, damit man sie verkaufen kann. Der Fußball hat immer den Anhängern gehört, und er wird es auch immer.“
Auch der frühere FIFA-Präsident Sepp Blatter kritisierte seinen Nachfolger scharf. „Die enge Beziehung zwischen dem FIFA-Präsidenten und dem US-Präsidenten hat eine finanzielle Dimension angenommen, die dem Fußball erheblichen Schaden zufügt. Niemand hat das Recht, unseren Sport zu verkaufen“, kommentierte der Schweizer auf X.

Foto: Getty Images
Blatter stand während seiner Amtszeit beim Weltverband selbst stark in der Kritik und wehrte sich vor Gericht gegen Korruptionsvorwürfe. An seinem Nachfolger lässt der umstrittene 90-Jährige dennoch kaum ein gutes Haar und bemängelte unter anderem das Vorgehen der FIFA beim Streit um die Rote Karte gegen US-Star Folarin Balogun.
US-Präsident Trump hatte persönlich telefonisch angeregt, die Sperre gegen den Stürmer zu überdenken. Tatsächlich wurde Baloguns Strafe auf Bewährung ausgesetzt und der Angreifer durfte gegen Belgien im Achtelfinale auflaufen. Die UEFA reagierte mit einem ungewohnt deutlichen Statement und kritisierte die FIFA vehement.
Auch die neuen Investorenpläne lassen beim europäischen Kontinentalverband die Alarmglocken schrillen. „Die Seele und die Führung des Fußballs sind keine Handelsware – erst recht nicht bei völliger Intransparenz darüber, wer finanziell davon profitiert. Niemand von uns ist Eigentümer des Fußballs. Er steht der Fifa nicht zum Verkauf“, reagierte die UEFA in einer Stellungnahme. Noch in dieser Woche möchten die Funktionäre eine Dringlichkeitssitzung abhalten.







































