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·27 Januari 2026
Investorengruppe um Sergio Ramos macht Fortschritte beim Kauf des FC Sevilla

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·27 Januari 2026

Beim FC Sevilla sieht es finanziell momentan alles andere als rosig aus. Die Andalusier haben sich deswegen schon vor geraumer Zeit für einen Verkauf an eine Investorengruppe geöffnet. Mittlerweile wird das immer konkreter.
Eine Investorengruppe unter der Leitung des ehemaligen spanischen Nationalspielers und Real Madrid-Verteidigers Sergio Ramos hat eine Exklusivitätsphase für den Kauf von Sevilla begonnen. The Athletic berichtete schon Anfang Januar, dass der 39-jährige Ramos ein Angebot in Höhe von 400 Millionen Euro (348,2 Millionen Pfund; 469,2 Millionen Dollar) für den Kauf seines Jugendvereins unterbreitet habe.
Quellen, die über die Verhandlungen informiert sind, gaben gegenüber diesem Medium nun an, dass Ramos und sein Team eine Absichtserklärung eingereicht haben und eine dreimonatige Exklusivitätsfrist für die Bieter begonnen hat, um den Kauf abzuschließen.
Zum jetzigen Zeitpunkt gibt es keine Garantie dafür, dass die geplante Übernahme tatsächlich zustande kommt, da noch eine Due-Diligence-Prüfung unternommen werden muss, um die finanzielle Lage des Vereins zu analysieren. Das ist ausschlagegebend dafür, ob die Gruppe ihre aktuellen Pläne weiter verfolgt.
Es besteht nämlich weiterhin Unsicherheit hinsichtlich der Bewertung der Schulden von Sevilla, die laut Vereinsangaben bei rund 180 Millionen Euro liegen könnten. Das ist aber nicht gewiss, solange die von den Bietern in Auftrag gegebene externe Prüfung noch aussteht.

Foto: Getty Images
In den letzten Jahren hat sich die finanzielle Lage von Sevilla erheblich verschlechtert. Die Verluste des Vereins beliefen sich 2023-24 auf 81,8 Millionen Euro, und im März 2024 nahm der Klub ein von Goldman Sachs organisiertes Darlehen in Höhe von 108 Millionen Euro auf.
Eine andere US-amerikanische Investorengruppe hatte im vergangenen Jahr eine Exklusivitätsphase für den Kauf von Sevilla begonnen, sich dann aber aus dem Verfahren zurückgezogen. Das dürfte Gründe haben, die die Ramos-Gruppe nun herauszufinden versucht.









































