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·6 April 2026
Jakub Kaminski überragt gegen Eintracht Frankfurt

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Hendrik Broschart
6 April, 2026
Jakub Kaminski bringt die Kölner mit dem Anschlusstreffer gegen Frankfurt zurück ins Spiel. Nach einem intensiven Auftritt wird sein Kraftakt belohnt – und er nutzt seinen Jubel, um ganz besondere Grüße zu senden.

Jakub Kaminski im Laufduell mit Frankfurts Ritsu Doan. (Photo by Neil Baynes/Getty Images)
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Jakub Kaminski hatte am Sonntag einen besonderen Auftrag zu erfüllen. Nachdem er den Ball zum 2:1-Anschlusstreffer fachgerecht an SGE-Keeper Michael Zetterer vorbei zum Anschlusstreffer eingeschweißt hatte, nutzte der Offensivmann seinen Jubel für eine emotionale Botschaft nach Hause: Der Torschütze schnappte sich das Spielgerät, steckte es sich unters Trikot und nahm einen Daumen in den Mund. Ein Gruß für seine schwangere Frau zu Hause, wie er im Anschluss an das Spiel noch einmal klarstellte – wenn eine solche Geste überhaupt einer Klarstellung bedurfte. „Meine Frau ist schwanger. Es ist eine gute Zeit für uns“, offenbarte der 23-Jährige im Interview mit den Vereinsmedien und ergänzte freudestrahlend, dass er den Jubel im Auftrag seiner Frau vollführt habe: „Ich musste diesen Jubel machen, weil meine Frau mir gesagt hat, dass ich bis zum Ende dieser Saison ein Tor schießen muss. Gegen Dortmund wollte ich es nicht machen, aber jetzt gegen Frankfurt – das war unser Moment.“
Der polnische Nationalspieler bemühte sich nach Kräften, den Wunsch seiner Partnerin zu erfüllen. Mit sieben Torabschlüssen hatte er so viele wie die gesamte Mannschaft der Geißböcke zusammengerechnet. Auf der Zehnerposition hinter Ragnar Ache und Said El Mala riss er vmit 11,74 km mehr Strecke ab als jeder andere Akteur auf dem Grün. Wie alle anderen Geißböcke tat er sich allerdings insbesondere in der ersten Hälfte schwer, gegen die Hausherren Fuß zu fassen. Dazu wirkte er in mancher Schlüsselszene unglücklich. So etwa in der 41. Minute, als Said El Mala ihm dem Ball auf dem Silbertablett servierte. Kaminski aber hatte Probleme bei der Ballmitnahme, sodass der herauseilende Michael Zetterer den Winkel für den Angreifer extrem spitz machte und die Szene schließlich mit einer Beinparade bereinigte.
Erst nach dem Frankfurter Doppelschlag durch Jonny Burkhardt und Arnauld Kalimuendo, die innerhalb von drei Minuten eine Zwei-Tore-Führung herausspielten, ging ein Ruck durch die Mannschaft – und auch durch Kaminski. Nach einem Ballgewinn in der gegnerischen Hälfte zog er von halbrechts ins Zentrum und suchte von der Strafraumkante den Abschluss. Frankfurts Hugo Larsson fälschte das Leder auf Höhe des Elfmeterpunkts unglücklich ab, sodass der Ball unhaltbar unten links neben dem Pfosten einschlug. „Mein Tor hat einen großen Unterschied ausgemacht, denn es fiel direkt nach dem 1:2. Dann kannst du dich direkt zurück ins Spiel kämpfen und die nächsten Tore erzielen. Das stresst die Gegner, aber was soll ich sagen? Diese Energie spüren wir auf dem Platz. Frankfurt hatte am Ende nicht mehr so viel Power. Wir hatten diesen Moment in den letzten zehn Minuten“, ordnete er nach dem Spiel ein.
Dazu fand er lobende Worte für seinen neuen Cheftrainer. „Wir alle wissen, dass er nicht viel anders machen muss. Er kennt unsere Qualität, sowohl menschlich als auch als Spieler. Er hat gesagt, dass wir alle Spieler für die verbleibenden sechs wichtigen Partien brauchen, um in der Liga zu bleiben“, erklärte Kaminski und gab damit seltene Einblicke in die Kabine der Geißböcke. Dort fand der neue Chef an der Seitenlinie offenbar die richtigen Worte: „René hat vor dem Spiel das Richtige gesagt. Wir haben die Qualität, in der Bundesliga zu spielen. Wir müssen das nur auch mal zeigen, und das haben wir heute getan“.
Nun starten die Kölner in die Vorbereitung auf das wichtige Spiel gegen Werder Bremen. Bleibt zu hoffen, dass Kaminski auch im Heimspiel gegen die Bremer nochmals Grüße nach Hause schicken darf.
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