Anfield Index
·23 April 2026
Jan Molby: „Ich sehe keine Änderungen“ – Zweifel an Arne Slots Liverpool

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·23 April 2026

Die neueste Folge von Molby On The Spot auf Anfield Index bietet eine offene und aufschlussreiche Diskussion zwischen Jan Molby und Trev Downey. Der Fokus liegt klar auf Liverpool und der zunehmenden Debatte um Arne Slot, dessen Zukunft trotz einer zutiefst enttäuschenden Saison sicher zu sein scheint.
Downey gibt früh den Ton vor und sagt: „Es ist eine Saison, die am Ende zu nichts führen wird“, und weist selbst einen Platz unter den Top Vier als unzureichend für einen Klub von Liverpools Format zurück. Diese Frustration zieht sich durch das gesamte Gespräch, insbesondere da Berichte darauf hindeuten, dass der Verein auch in der kommenden Saison an Slot festhalten wird.
Molby scheut weder die Zahlen noch die Außenwirkung. Mit Blick auf die jüngsten Leistungen sagt er: „Liverpool hat sechs Spiele absolviert. Vier davon wurden verloren und zwei gewonnen“, bevor er eine spitze Bemerkung über die Reaktion auf den engagierten Auftritt gegen PSG folgen lässt: „Ich dachte nur: wow, ist das jetzt unser Maßstab?“
Es gibt ein klares Gefühl, dass die Erwartungen gesunken sind. Molby zieht einen anschaulichen Vergleich: „Es ist dasselbe wie früher bei FA-Cup-Spielen auswärts gegen Bristol Rovers, wenn alle gesagt haben: ‚Haben sie das nicht gut gemacht‘.“ Für einen Klub, der zuletzt massiv investiert hat, sieht er eine besorgniserregende Rückentwicklung: „Nach Ausgaben von 450 Millionen Pfund sind wir weiter von PSG entfernt als noch vor 12 Monaten.“
Trotz der Kritik erkennen beide Gesprächspartner an, dass Arne Slot wohl im Amt bleiben wird. Molby sagt klar: „Der Klub hat fest vor, Arne Slot am ersten Tag der neuen Saison als Trainer im Amt zu haben“, und unterstreicht damit, dass die interne Unterstützung nicht nachgelassen hat.
Downey stützt das mit Signalen von außen und merkt an: „Was ich höre, ist, dass Slot in der nächsten Saison Liverpool-Trainer sein wird.“ Das deckt sich mit der breiteren Berichterstattung, auch wenn die Meinung der Fans weiter geteilt ist.
Allerdings wirft Molby eine grundlegende Frage zur Entwicklung unter Slot auf und fragt: „Was brauchen wir, damit sich das dreht? Ich sehe es einfach nicht. Ich kann nicht erkennen, was sich ändern soll.“ Er verweist direkt auf die taktische Verantwortung und sagt: „Seine Handschrift ist überall in unserer Spielweise zu sehen“, und ergänzt, dass die Entscheidungen des Trainers zu den aktuellen Problemen beigetragen haben: „Der kleine Kader ist zu 100 % sein Ding.“

Foto: IMAGO
Ein zentrales Thema ist die fehlende Klarheit in Liverpools Ansatz. Molby stellt infrage, ob das aktuelle System zur Mannschaft passt, und erklärt: „Ich glaube tatsächlich, dass diese Spieler besser dazu geeignet gewesen wären, so zu spielen, wie Jürgen Klopp spielen ließ.“
Downey unterstreicht diesen Frust mit einem deutlichen statistischen Rückgang und hebt den Absturz der Siegquote von „74,4 %“ auf „50 %“ hervor, zusammen mit schlechteren Offensiv- und Defensivwerten. Sein klares Fazit: „Das ist nicht elitär.“
Das grundlegende Problem sind nicht nur die Ergebnisse, sondern auch die Identität. Downey argumentiert: „Alles, was man sieht, sind die Schwächen“, und verweist auf strukturelle Probleme im Mittelfeld sowie fehlende taktische Kohärenz.
Trotz dieser Bedenken erkennt Molby eine breitere Stimmung unter Fans und Experten an und sagt: „Ich bin tatsächlich ziemlich erstaunt darüber, wie viele Leute sagen, dass er natürlich noch eine Chance verdient.“ Er merkt an, dass diese Ansicht über die Liverpool-Anhängerschaft hinausgeht, wobei viele auf Slots frühere Erfolge verweisen.
Dennoch bleibt Molby skeptisch und warnt, dass die jüngsten Belege nicht ignoriert werden können: „Wir können nicht ungesehen machen, was wir in den letzten 12 Monaten gesehen haben“, und ergänzt: „Ich halte es für wahrscheinlicher, dass sich das fortsetzt.“
Downey bringt das unangenehme Gleichgewicht zwischen Hoffnung und Realismus ebenfalls auf den Punkt und gibt zu: „Ich habe ein schlechtes Gefühl bei der Sache, aber ich hoffe wirklich, dass er mich wie einen Idioten dastehen lässt.“
Dieser Artikel wurde mithilfe künstlicher Intelligenz ins Deutsche übersetzt. Die Originalversion auf 🏴 kannst du hier lesen.
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