Anfield Index
·11 Juni 2026
Journalist: Liverpool hat Ersatz für 29-Millionen-Pfund-Star beschlossen

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·11 Juni 2026

Liverpools Transferprioritäten unter dem neuen Cheftrainer Andoni Iraola nehmen weiter Form an, und eine Position scheint auf der Agenda rasch nach oben zu rücken. Im Podcast „Media Matters“ von Anfield Index mit Moderator Dave Davis erklärte Journalist David Lynch, warum Liverpool in diesem Sommer aktiv nach einer Verstärkung auf der rechten Abwehrseite sucht.
Da Jeremie Frimpong nach seiner Ankunft für 29 Millionen Pfund bislang noch nicht vollends überzeugen konnte und Conor Bradley sich von einer schweren Verletzung erholt, ist Liverpool entschlossen, die Instabilität, die diese Position in der vergangenen Saison geprägt hat, nicht zu wiederholen.
Wie Lynch erklärte: „Sie erkennen das selbst auch an, denn sie wollen nicht in so eine Situation geraten.“ Er fügte hinzu, dass Liverpool „Spieler braucht, die auf einer bestimmten Position spielen können“, und bei Verletzungen eine klarere Struktur haben will.
Liverpools Probleme auf der rechten Abwehrseite wurden mit zunehmenden Verletzungen immer offensichtlicher.
Lynch hob hervor, wie der Klub sich ständig zum Improvisieren gezwungen sah.
„Sie mussten dort eine Zeit lang wirklich verschiedene Dinge ausprobieren“, sagte er.
Er verwies darauf, dass Liverpool dort letztlich Curtis Jones einsetzte, während auch Joe Gomez und andere auf dieser Position aufliefen. Das Ziel des Klubs ist nun simpel.
„Die Erwartung ist, dass sie auf der Rechtsverteidiger-Position etwas unternehmen werden.“
Das bedeutet nicht zwangsläufig die Verpflichtung eines spezialisierten Außenverteidigers. Lynch verriet, dass Liverpool mehrere Lösungen in Betracht zieht.
„Es könnte so etwas wie ein Innenverteidiger sein, der dort spielen kann.“
Er brachte auch noch eine weitere Möglichkeit ins Spiel.
„Es könnte auch sein, dass du einen Innenverteidiger verpflichtest und Joe Gomez behältst, damit er dort der Ersatz ist und einige Spiele macht.“
Ein wichtiger Faktor in Liverpools Überlegungen ist der ungewisse Zeitplan rund um Bradleys Rückkehr.
Lynch betonte, dass sowohl der Spieler als auch der Klub die Situation vorsichtig betrachten.
„Spieler neigen bei solchen Dingen oft eher zur optimistischen Seite“, sagte er.
Während Bradley hofft, relativ früh zurückzukehren, ist Liverpool entschlossen, nichts zu überstürzen.
„Liverpool wird sehr, sehr vorsichtig sein, denn bei solchen Langzeitverletzungen kommt es häufig zu Rückschlägen.“
Lynch äußerte auch seine eigene Einschätzung dazu, wann die Fans realistischerweise mit Bradleys Rückkehr rechnen könnten.
„Wenn er irgendwann im Oktober zurück sein und dann wieder voll zur Verfügung stehen könnte, denke ich, wäre das schon ein Bonus.“
Am wichtigsten ist, dass Liverpool nicht will, dass die Saison vom Genesungsplan Bradleys abhängt.
„Es ist wichtig, dass sie dort eine echte erste Option haben.“

Foto: IMAGO
Obwohl Frimpong weiterhin Teil von Liverpools Plänen ist, deutete Lynch an, dass der Niederländer über eine gesamte Saison hinweg wohl kaum zur ersten Wahl auf der Rechtsverteidiger-Position werden dürfte.
„Ich habe nicht den Eindruck, dass sie Frimpong dort die meiste Zeit der Saison einsetzen wollen.“
Stattdessen sieht Liverpool ihn als flexible Option, die in verschiedenen Bereichen beitragen kann.
„Sie wollen ihn eher in eine Position bringen, in der er ab und zu mal als Rechtsverteidiger spielen kann.“
Lynch verwies auch auf taktische Bedenken.
„Wie oft man sich diagonalen Verlagerungsbällen und solchen Dingen gegenübersieht – das ist nicht wirklich seine Stärke.“
Obwohl mehrere Namen gehandelt wurden, bleibt Liverpools genaues Transferziel ungewiss.
Dave Davis brachte die Möglichkeit von Spielern wie Lutsharel Geertruida ins Spiel, doch Lynch bremste die Spekulationen, dass einer dieser Wechsel kurz bevorstehen könnte.
Zu Geertruida sagte er: „Es scheint nicht so, als wäre das ein Thema, das wirklich, wirklich weit oben auf der Agenda steht.“
Klar ist allerdings, dass Liverpool fest entschlossen ist, sich zu verstärken.
Lynch fasste die Position des Klubs treffend zusammen: „Die Grundidee ist einfach, dass sie sich personell nicht unterbesetzt lassen werden.“
Für Andoni Iraola könnte das eines der ersten großen Kaderprobleme sein, das gelöst werden muss, bevor die neue Premier-League-Saison beginnt.
Dieser Artikel wurde mithilfe künstlicher Intelligenz ins Deutsche übersetzt. Die Originalversion auf 🏴 kannst du hier lesen.







































