Anfield Index
·11 Mei 2026
Journalist: Liverpool-Star wohl vor Abgang, Gespräche laufen

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·11 Mei 2026

Alisson Beckers Zukunft wurde zu einem der auffälligsten Themen bei Anfield Index’ Media Matters, als Dave Davis David Lynch zu Berichten befragte, die den Liverpool-Torhüter mit Juventus in Verbindung bringen.
Davis führte das Thema mit den Worten ein: „Juventus macht Fortschritte in den Gesprächen, um Alisson Becker zu verpflichten“, und bezog sich dabei auf Berichte von Alex Crook bei talkSPORT. Anschließend bat er Lynch, auf einer Skala von eins bis zehn einzuschätzen, wie groß die Chancen seien, dass Alisson auch in der nächsten Saison noch an der Anfield Road ist.
Diese Frage steht nun in einem wichtigen vertraglichen Kontext. Liverpool hat die Klausel in Alissons Vertrag gezogen und seinen Deal bis 2027 verlängert, also bis zum nächsten Sommer, doch Juventus soll stark darauf drängen, den Brasilianer bereits in diesem Sommer zu verpflichten.
Lynchs Antwort war deutlich. Auf die Frage nach den Chancen, dass Alisson bei Liverpool bleibt, sagte er: „Ja, ich wäre an diesem Punkt überrascht.“
Dann fügte er hinzu: „Ich glaube einfach, dass da eine Menge dran ist.“ Das wurde nicht als Gewissheit dargestellt, war in Lynchs Einschätzung der Lage aber klar mehr als nur ein flüchtiges Gerücht.
Das entscheidende Thema ist laut Lynch, wo die Entscheidung nun liegt. „Offenbar ist es hier so, dass die Entscheidung letztlich auf der Seite des Spielers liegt“, sagte er. Mit anderen Worten: Liverpool mag nach der Verlängerung von Alissons Vertrag bis 2027 die vertragliche Kontrolle haben, doch die Wünsche des Torhüters selbst könnten bestimmen, was als Nächstes passiert.
Lynch stellte es als eine Entscheidung für Alisson dar: „Will er weiterziehen und etwas Neues ausprobieren, oder will er bleiben, weil er unter Vertrag steht?“
Einer der stärksten Teile von Lynchs Antwort betraf Liverpools wahrscheinliche Haltung. Er sagte: „Liverpool wird ihm die Wahl lassen, solange die eigenen Anforderungen in Bezug auf eine Ablösesumme erfüllt werden.“
Diese Aussage ist bedeutsam. Sie deutet darauf hin, dass Liverpool Alisson trotz der Verlängerungsklausel nicht zwangsläufig zum Bleiben zwingen würde, wenn Juventus oder ein anderer Klub die geforderte Summe zahlt und der Spieler den Wechsel will.
Lynch ging noch weiter und sagte: „Die Tatsache, dass sich die Dinge auf der Spielerseite offenbar klar weiterentwickeln, sagt mir, dass es die Bereitschaft gibt, ihn gehen zu lassen, und auf seiner Seite die Bereitschaft, zu gehen.“
Für Liverpool-Fans ist das der Teil, der schmerzen wird. Alisson war eine der prägenden Figuren einer äußerst erfolgreichen Ära an der Anfield Road. Doch Lynchs Einschätzung war, dass sowohl der Klub als auch der Spieler bei passenden Bedingungen für einen Abschied im Sommer offen sein könnten.

Foto: IMAGO
Lynch verwies auch auf Liverpools Nachfolgeplanung. Er sagte: „Ich glaube nicht, dass Liverpool ihm Steine in den Weg legen wird, besonders weil man Mamardashvili genau zu diesem Zweck verpflichtet hat.“
Dieser Verweis ist wichtig. Giorgi Mamardashvilis Ankunft dürfte ohnehin Fragen zum langfristigen Bild auf der Torhüterposition aufgeworfen haben, und Lynch sieht den Georgier klar als Teil von Liverpools Vorbereitung auf die Zeit nach Alisson.
Als Davis auf eine konkrete Zahl drängte, nannte Lynch eine deutliche Einschätzung: „Ich würde ehrlich gesagt sagen, so etwa zwei von zehn, dass er bei Liverpool ist.“
Alisson steht nach Liverpools gezogener Verlängerungsklausel bis 2027 unter Vertrag, doch Lynch glaubt dennoch, dass die Wahrscheinlichkeit gering ist, dass er über diesen Sommer hinaus bleibt.
Dieser Artikel wurde mithilfe künstlicher Intelligenz ins Deutsche übersetzt. Die Originalversion auf 🏴 kannst du hier lesen.







































