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·27 Januari 2026
Jubel vom Punkt in der Nachspielzeit: St. Pauli holt Punkt gegen Leipzig!

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·27 Januari 2026

In einem von zwei Nachholspielen am Dienstag spielte der FC St. Pauli zuhause gegen RB Leipzig. Die Favoritenrolle lag natürlich bei RB, das am Wochenende auch einen Sieg einfahren konnte und wieder mit einer breiteren Brust in das Duell ging.
Allerdings hatte Leipzig in den bisherigen drei Auftritten am Millerntor noch keinen einzigen Treffer erzielt, was für die Kiezkicker auf jeden Fall ein Ansatzpunkt war. Zumal die Defensive auch im letzten Spiel gegen den Hamburger SV gut funktionierte.
Die Leipziger gingen direkt wieder mit ihrer Top-Offensive in das Rennen. Romulo, Christoph Baumgartner, Yan Diomande und Antonio Nusa spielten von Beginn an. St. Pauli setzte mit einer Dreierkette, viel Kompaktheit und Neuzugang Tomoya Ando dagegen. Die Mannschaft von Alexander Blessin wollte die Räume also so eng wie möglich machen. Zu Beginn war die Intensität hoch, die Fehlerquote beider Teams allerdings auch. Xaver Schlager sorgte früh für einen Aufreger, traf den Pfosten.
St. Pauli spielte schnell nach vorne, aber wie so oft fehlte im eigenen Offensivdrittel die letzte Konsequenz beim Pass in die Tiefe oder die Endgeschwindigkeit im 1-gegen-1. Nach 20 Minuten hatte Ricky-Jade Jones eine große Chance für St. Pauli, scheiterte aber alleine vor Peter Gulacsi und schob den Ball an das Außennetz. Das Spiel hielt sich nicht lange im Mittelfeld auf, es ging auf beiden Seiten schnell nach vorne. Nach einem Dribbling gegen mehrere Verteidiger kam Antonio Nusa nach etwas mehr als einer halben Stunde mal zum Abschluss, aber es war nicht genügend Druck dahinter. Kurz vor der Pause erhöhte Leipzig dann plötzlich den Druck. Es gab jetzt auch auf einmal gute Chancen, unter anderem RB-Stürmer Romulo vergab eine sehr gute Möglichkeit aus spitzem Winkel.
In der zweiten Halbzeit brauchte das Spiel ein wenig Anlaufzeit. Erst einmal neutralisierten sich beide Mannschaften, dann hatte Romulo nach 57 Minuten eine hervorragende Chance, köpfte den Ball aber knapp am linken Pfosten vorbei. Die großen Highlights fehlten, was eigentlich dafür sprach, dass der Plan von St. Pauli ganz gut aufging. Und das war bis zur 67. Minute auch der Fall. Dann traf Yan Diomande aus der Distanz zum 1:0 für die Gäste. Sein Schuss schien nicht unhaltbar zu sein, allerdings sah Nikola Vasilj den Ball auch erst recht spät.

Foto: Getty Images
St. Pauli gab sich nicht geschlagen, wechselte mehrfach und wollte in der Offensive noch einmal neue Akzente setzen. Allerdings war das nicht ganz so einfach, weil die Leipziger auch gegen den Ball gut arbeiteten. Und St. Pauli auch mit Veränderungen auf dem Platz weiterhin zu kompliziert blieb. Leipzig hatte Chancen in der Schlussphase, Vasilj musste mehrfach eingreifen. Tief in der Nachspielzeit bekam St. Pauli gegen Leipzig einen Elfmeter zugesprochen. David Raum rutschte aus, konnte wenig für sein Foul, was aber nichts am Foul selbst änderte. Martijn Kaars nahm sich der Sache an und traf, auch wenn der Elfmeter nun wirklich nicht perfekt war. Das 1:1 war dann auch der Endstand.









































