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·29 Juli 2026

Kampf um Rafael Leão: Woran sich die Angebote von Galatasaray und Fenerbahçe unterscheiden

Gambar artikel:Kampf um Rafael Leão: Woran sich die Angebote von Galatasaray und Fenerbahçe unterscheiden

Galatasaray und Fenerbahçe liefern sich inzwischen ein Wettbieten um Rafael Leão, der einen Wechsel in die Süper Lig allerdings nicht als primäre Option ansieht. Und auch der Arbeitgeber des portugiesischen Nationalspielers aus Mailand sträubt sich bislang gegen die Angebote aus der Türkei. Das LIGABlatt erklärt die unterschiedlichen Positionen im Poker um Rafael Leao.

Was Fenerbahçe bietet Nach langem Vorfühlen hat Fenerbahce Anfang dieser Woche ein erstes offizielles Angebot abgegeben. Übereinstimmenden Medienberichten zufolge bietet der türkische Vizemeister ein Paket aus Leihgebühr und Kaufpflicht an. Nach fünf Millionen Euro in diesem Sommer soll der Hauptteil der Ablösesumme (35 Mio. Euro) dann im nächsten Sommer fließen. Obendrein kämen nochmal erfolgsbedingte Bonuszahlungen in Höhe von zwei Millionen Euro. Rafael Leão soll derweil ein Fünfjahresvertrag vorliegen. Zu einem garantierten Nettogehalt von rund sieben Millionen Euro kämen rund fünf Millionen an Bonuszahlungen hinzu, die aber nicht allzu schwer erfüllbar sein sollen. Beispiel: Für 20 absolvierte Pflichtspiele gäbe es schon 1,5 Millionen Euro on top. In Summe könnte Leão rund 12 Millionen Euro netto kassieren – etwa doppelt so viel wie aktuell in Mailand.


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Was Galatasaray bietet Priorität hat bei Galatasaray eigentlich die Verpflichtung eines Zehners, dennoch ist man inzwischen in den Poker um den portugiesischen Flügelstar eingestiegen. Ähnlich wie der Erzrivale würde Galatasaray einen Transfer aber nur vollziehen, wenn Leão zunächst geliehen werden würde. Beim Gehalt bieten die "Löwen" einem Bericht des italienischen Transferjournalisten Gianluca DiMarzio zufolge rund zehn Millionen Euro. Anders als bei der Offerte von Fenerbahçe wäre diese etwas geringere Summe aber fix und nicht in Bonuszahlungen aufgeteilt.

Was Rafael Leão und die AC Mailand wollen Der 27-jährige Offensivstar ist wechselwillig, hofft aber eigentlich auf Angebote von Top-Klubs aus den europäischen Top-5-Ligen – die bleiben bislang aber aus. Unabdingbar ist für Rafael Leão die Teilnahme an der Champions League, weshalb vor allem ein Transfer zu Fenerbahçe von einer erfolgreichen Qualifikation der Kanarienvögel abhängen dürfte. Milan wiederum strebt einen sofortigen Verkauf des eigentlich bis 2028 unter Vertrag stehenden Rechtsfußes an und verlangt rund 50 Millionen Euro. Hintergrund: Im aktuellen Transfersommer haben die Rossoneri schon über 100 Millionen Euro investiert – um weiter handlungsfähig zu sein, muss sofort frisches Geld her – und nicht gestreckt als Kaufpflicht im nächsten Sommer oder als Ratenzahlung.

Foto: Marco Luzzani / Getty Images

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