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·6 Februari 2026
Kauczinskis Ansage: "Sind an einem Punkt, wo wir liefern müssen"

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1860 München ist im neuen Jahr noch ungeschlagen – aber gleichzeitig auch noch ohne Sieg. Drei Unentschieden in Folge bewegten Cheftrainer Markus Kauczinski dazu, dass er Erwartungen und Forderungen an seine Mannschaft deutlich formulierte. Am Samstag (16:30 Uhr) treffen die Löwen in Großaspach auf den VfB Stuttgart II.
Essen, Osnabrück, Aachen. In den bisherigen Partien der Rückrunde lief 1860 München immer einem Rückstand hinterher, in allen Spielen konnten die Löwen aber vor Spielende noch ausgleichen. Gegen die Alemannia drehte die Mannschaft von Markus Kauczinski das Match sogar zwischenzeitlich, aber ein Sieg sprang für die Sechzger trotzdem nicht heraus. "Die ersten beiden Spiele waren in Ordnung, aber das ist nur die kleine Schwester von Durchschnitt", fasste der Fußballlehrer bei der Spieltags-Pressekonferenz am Freitag in aller Deutlichkeit zusammen, was er von den bisherigen Auftritten hielt. Und forderte: "Ich erwarte mir schon mehr Energie, Konsequenz und Spielfreude von meiner Mannschaft."
Besseres Nachschieben, kompakteres Stehen. Das waren Anforderungen an die Löwen, die Kauczinski mit seinem Team besprochen hatte. "Das war gegen Aachen unser Hauptproblem", stellte der 1860-Coach dennoch fest. Nun soll es im Duell mit dem VfB Stuttgart II wieder besser laufen. "Von den Alten erwarte ich, dass man einen Tick mehr Erfahrung und Körperlichkeit sieht, wir an unser Limit kommen und mehr Geschlossenheit an den Tag legen. Wir sind an einem Punkt, wo wir liefern müssen. Es darf keine Ausreden geben", so Kauczinski.
Personell kann der 55-Jährige kaum Aufatmen. Zwar kehrt Florian Niederlechner nach muskulären Problemen in den Kader zurück, dafür fällt David Philipp (grippaler Infekt) aus. Darüber hinaus bleibt das Lazarett gefüllt, sodass Kauczinski umso glücklicher über die kurzfristige Rückkehr von Sigurd Haugen war – und offenbarte, dass man sich nach Ersatz umgeschaut hatte: "Wir waren mit Spielern in Kontakt, haben aber kein Angebot abgegeben, weil wir den Ausblick hatten, dass Siggi zurückkommt. Wir haben vier Stürmer und mit Noah Klose noch einen jungen dahinter. Deswegen ist die Entscheidung gefallen, nichts mehr zu tun."
In Großaspach wird sich Stuttgart II ebenfalls etwas für die Partie gegen die Löwen vornehmen, dessen war sich der 1860-Coach sicher. "Nicht nur wir tun uns schwer. Es ist einfach eine gute Mannschaft, trotz ihrer Jugend sind sie abgezockt, individuell stark und fußballerisch gut. Da ist Qualität dahinter", blickte Kauczinski auf die U21-Mannschaft. Dass Verl zuletzt einen 4:0-Sieg gegen den VfB II mitnehmen konnte, zog der Münchner als Vergleich: "Da ist das Spiel erst nach der Roten Karte in der zweiten Halbzeit gekippt." Nun sind die Löwen gefordert, und auch Kauczinski bleibt fordernd. Der 55-Jährige wiederholte daher wie in der Vorwoche: "Wir haben den Schlüssel selbst in der Hand."








































