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·18 Juni 2026
Kehrtwende: Wahi darf doch gegen Deutschland spielen

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·18 Juni 2026

Überraschende Wende in der Causa Elye Wahi: Der Stürmer darf doch nach Kanada einreisen. Damit steht er der Elfenbeinküste am Samstag zur Verfügung.
Am Donnerstagvormittag gab der ivorische Fußballverband bekannt, dass Elye Wahi nicht nach Kanada einreisen dürte und somit das zweite Gruppenspiel gegen Deutschland verpassen würde. Nur wenige Stunden später gab es die Rolle rückwärts: Die erforderlichen Genehmigungen konnten eingeholt werden. Damit darf der Stürmer doch mit der Mannschaft nach Toronto reisen, wo die Elfenbeinküste am Samstagabend (22 Uhr deutscher Zeit) auf das DFB-Team trifft.
„Die administrative Situation von Elye Wahi hat sich positiv entwickelt. Die für seine Einreise nach Kanada erforderlichen Genehmigungen liegen nun vor. Die FIF freut sich über diesen positiven Ausgang und dankt allen Beteiligten, die zur Klärung dieser Angelegenheit beigetragen haben“, teilte der ivorische Verband am Donnerstagabend mit. Vor der offiziellen Bestätigung hatte auch "RMC Sport" berichtet, dass Wahi doch nach Kanada reisen darf.
Doch warum stand das überhaupt auf der Kippe? Wie "The Athletic" am Mittwoch enthüllte, wurde der 23-Jährige vor zwei Wochen kurzzeitig wegen des Verdachts der Spielmanipulation festgenommen. Es besteht der Verdacht, dass der gebürtige Franzose sich in einem Ligaspiel absichtlich eine Gelbe Karte, seine fünfte, und somit eine Sperre für ein Relegations-Hinspiel eingehandelt hat. Der französische Ligaverband LFP stellte fest, dass ungewöhnlich hohe Summen auf eine Verwarnung von Wahi gewettet wurden.
Dokumente belegten nun, dass sich der Stürmer nicht in Untersuchungshaft befindet und keine Strafverfolgung läuft. Die kanadischen Behörden sehen darin eine Grundlage, um doch eine Einreiseerlaubnis zu erteilen. Die Vorwürfe der Spielmanipulation sind damit aber nicht vom Tisch. Die Staatsanwaltschaft Marseille ermittelt deshalb „wegen des Verdachts auf organisierten Betrug, organisierte Korruption im Sport, Hehlerei und Geldwäsche“.
Sie bestätigte das laufende Verfahren, nannte den Offensivspieler aber nicht namentlich. Da es sich um einen Spieler handelt, „der in der französischen Ligue 1 spielt“ ist jedoch davon auszugehen, dass es sich um ihn handelt. Wahi war in der vergangenen Rückrunde von Eintracht Frankfurt an den OGC Nizza ausgeliehen.







































