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·20 Februari 2026

Keine Gedanken an Bayern: BVB will in Leipzig bestehen

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Die Warnung von Niko Kovac war unmissverständlich. Wer jetzt bereits einen Gedanken ans große Duell in einer Woche verschwendet, der verliert den Fokus! Bevor Borussia Dortmund Rekordmeister Bayern München ärgern und die Chance auf den Titel vergrößern will, muss der BVB erst einmal am Samstag (18.30 Uhr/Sky) bei RB Leipzig bestehen.

„Das Spiel wird uns alles abverlangen“, sagte Kovac daher, und auch wenn RB derzeit in keiner guten Phase ist, „unterschätzen wir diesen Gegner nicht!“ Die Dortmunder müssen in der Liga ihre Aufgaben machen und auf einen Ausrutscher der Bayern hoffen, um ernsthaft ins Titelrennen eingreifen zu können. Eine Niederlage oder auch nur ein Unentschieden sind verboten.


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Kovac und der BVB wollen einen Schritt nach dem anderen machen

Vor diesem 23. Spieltag beträgt Dortmunds Rückstand auf die Münchner sechs Punkte, die Bayern sind am Samstag (15.30 Uhr/Sky) gefordert. „Jetzt im Moment gilt nur Frankfurt“, sagte Bayern-Trainer Vincent Kompany: „Schauen wir mal, was passiert an diesem Wochenende. Auch Dortmund muss dieses Wochenende sein Spiel gewinnen.“

Der Druck liegt beim BVB, das weiß auch Abwehrspieler Waldemar Anton. „Es ist sehr schwer zu sagen, dass wir Bayern-Jäger sind. Sechs Punkte sind enorm, mit der Tordifferenz sind es gefühlt neun“, sagte er im Sky-Interview, betonte aber auch: „Wer keine Titelträume hat, ist falsch bei Borussia Dortmund. Die Jungs wissen, worauf es ankommt. Wir versuchen alles, dass es nochmal spannend wird.“

Also: Einen Schritt nach dem anderen machen, nicht ans Heimspiel gegen die Bayern am 28. Februar denken, sondern erst RB schlagen. In Leipzig allerdings hat Dortmund seit fünf Jahren nicht gewonnen, beim 3:1 im Januar 2021 traf ein gewisser Erling Haaland doppelt, zudem war Jadon Sancho erfolgreich. Dortmund ist also gewarnt – und personell angeschlagen. Wie jüngst in der Champions League gegen Atalanta Bergamo fehlen die Abwehrspieler Nico Schlotterbeck, Emre Can, Niklas Süle und Filippo Mané.

Schlotterbeck, so viel ist bei Kovac herauszuhören, könnte wohl in Leipzig auflaufen, doch der Nationalspieler soll seine muskulären Probleme wirklich auskurieren, um für noch wichtigere Aufgaben fit zu sein. Es scheint sogar möglich, dass Schlotterbeck nicht nur aufs Leipzig-Spiel verzichtet, sondern auch auf die Reise zum Play-off-Rückspiel in der Champions League in Bergamo am Mittwoch (18.45 Uhr/DAZN). Immerhin hat der BVB auch ohne Schlotterbeck gegen die Italiener ein 2:0 vorgelegt – und mit Blick auf das Duell mit den Bayern könnte ein ausgeruhter und frischer Abwehrchef noch wichtiger als ohnehin sein.

Auch Bayern-Coach Kompany muss abwägen, ob er riskiert, dass Jonathan Tah, Joshua Kimmich oder Leon Goretzka gegen Frankfurt eine Gelbe Karte sehen und somit das BVB-Spiel verpassen. „Man kann nicht alles planen“, sagte der Belgier: „Wir müssen schlau sein, aber wir können auch nicht überschlau sein.“

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