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·23 Juli 2026
Kölns vermeintlicher Wunschspieler will „Premier League spielen“ – wird Khedira wirklich ein Thema?

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Simon Bartsch
23 Juli, 2026
Dass der FC den englischen Markt für sich entdeckt hat, ist seit den Verpflichtungen von unter anderem Jahmai Simpson-Pusey und Reigan Heskey, belegt. Als ein heißer weiterer Kandidat galt vor einigen Wochen Mikey Moore. Doch eine Verpflichtung kristallisiert sich als extrem schwierig heraus. Zumal der Spieler seine Zukunft in England sieht.
Mikey Moore soll auf der Liste der Kölner stehen
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Vor gut drei Wochen tauchte der Name Mikey Moore erstmals in Verbindung mit dem FC auf. Der englischen Transfer-Journalist Wayne Veysey berichtete damals von einem möglichen Interesse der Kölner. Und das wäre durchaus nachvollziehbar. Moore ist zweifelsfrei eins der größten Talente Englands, gilt als hoch veranlagt. Technisch hochversiert, ballsicher, risikoreich. Moore sucht die progressiven Läufe, die Dribblings, das Eins-gegen-Eins – möglichst aggressiv, möglichst mit Tempo. Er treibt die Kugel über das Spielfeld, sorgt für Offensivdrang. Der 18-Jährige ist damit nicht immer erfolgreich, lässt sich davon aber nicht aus der Ruhe bringen. Der in London geborene Youngster hat zahlreiche Ballkontakte in der Box, sucht den Abschluss und findet fast mit jedem zweiten das Tor, wenn auch nicht immer den Weg in jenes. Wie gut der 18-Jährige ist, zeigte er zuletzt bei Glasgow Rangers, als Stammspieler. Sieben Tore und vier Vorlagen sammelte Moore in 28 Begegnungen.
Kein Wunder also, dass auch in der Bundesliga Interesse an dem Engländer besteht. Und das eben nicht nur von Köln. Denn Borussia Dortmund wollte den Youngster schon in der vergangenen Saison verpflichten, nun wieder. Und der BVB hätte sicherlich auch das nötige Kleingeld, um eine Ablöse zu stemmen. Denn der Marktwert wird vom Online-Portal transfermarkt.de bereits auf 18 Millionen Euro geschätzt. Der Vertrag läuft noch bis 2030. Und das bei Tottenham Hotspur. Denn aus London war der Spieler nach Schottland verliehen. Und da man in London große Stücke auf den Spieler hält, dürften sich die FC-Verantwortlichen Hoffnungen auf eine Leihe gemacht haben. Nur sind die Leistungen des Youngsters natürlich dem Heimatclub auch nicht verborgen geblieben. Wie aus England zu hören ist, soll Moore vielmehr nun auch seine Chance beim Premier-League-Club bekommen.
Und das ist wohl auch nach dem Geschmack des Spielers, der mit dem Team das Trainingslager in Neuseeland und Australien bestreitet. „Ja, ich freue mich riesig, wieder dabei zu sein. Es war gut, wieder Spielpraxis zu sammeln“, sagte der Spieler nach dem 1:0-Erfolg im Testspiel gegen MK Dons. „Es war schön, wieder loszulegen und wieder im Tottenham-Trikot zu spielen. Ich glaube, ich habe mein Bestes gegeben, um so gut wie möglich zurückzukommen und mich zu präsentieren.“ Moore kam eine Halbzeit zum Einsatz, zeigte sich, hatte aber keinen großen Impact auf das Spiel. Doch Moores Worte klingen nicht so, als könne er sich gerade eine Leihe oder einen festen Wechsel in die Bundesliga vorstellen. „Während der gesamten Saisonvorbereitung möchte ich jede Chance nutzen, um zu zeigen, dass ich als besserer Spieler und körperlich fitterer Mensch zurückgekommen bin“, sagt Moore. „Um in der Premier League, da wo ich Fußball spielen möchte, mithalten zu können, muss man körperlich genauso gut sein wie alle anderen. Es ist eine so körperlich anspruchsvolle Liga.“
Eine Leihe ist damit sicher nicht vom Tisch. Gerade, wenn der Spieler merken sollte, dass es mit der Einsatzzeit nicht so wie erhofft läuft. Doch die Chancen sind für die Interessenten sicher nicht gestiegen.
Ein weiteres Gerücht macht aktuell ebenfalls die Runde. So soll der FC Rani Khedira auf der Liste stehen haben. Das schreibt das Portal „africafoot“. Doch die Meldung ist mit Vorsicht zu genießen. Zwar suchen die Kölner bekanntlich einen defensiven Mittelfeldspieler und der geplante Deal mit Ellyes Skhiri zieht sich offenbar länger als geplant, doch Khedira hatte erst unlängst Borussia Mönchengladbach einen Korb gegeben, um sich auf die Arbeit mit den Eisernen zu konzentrieren. Dort hat der 32-Jährige noch Vertrag bis 2027 und der Bruder von Weltmeister Sami Khedira wolle sich dort durchsetzen. In dem Artikel wird aber auf das Interesse der Fohlen hingewiesen. Das scheint nicht mehr so richtig aktuell zu sein. Nach Informationen von come-on-fc.com hat sich der FC aber in den vergangenen Wochen durchaus mit weiteren Sechser-Kandidaten unterhalten.







































