Kurioser Kniff: So hat PSG Bayern-Star Olise aus dem Spiel genommen | OneFootball

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·7 Mei 2026

Kurioser Kniff: So hat PSG Bayern-Star Olise aus dem Spiel genommen

Gambar artikel:Kurioser Kniff: So hat PSG Bayern-Star Olise aus dem Spiel genommen

Michael Olise gehörte in dieser Saison zu den absoluten Unterschiedsspielern beim FC Bayern. Auch gegen Europas Topteams sorgte der Franzose regelmäßig für Gefahr. Im Halbfinal-Rückspiel gegen Paris Saint-Germain gelang es dem Titelverteidiger jedoch überraschend gut, den Bayern-Star aus dem Spiel zu nehmen – offenbar mit einer ganz speziellen taktischen Maßnahme.

Nach dem 4:5 im Hinspiel stand Michael Olise im Rückspiel besonders im Fokus der Pariser Defensive. Der 24-Jährige hatte PSG bereits in Paris immer wieder vor Probleme gestellt und galt erneut als einer der wichtigsten Offensivspieler der Münchner.


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Doch diesmal bekam der Bayern-Star deutlich weniger Raum zur Entfaltung. PSG schaffte es über weite Strecken, Olise von gefährlichen Aktionen fernzuhalten.

Besonders auffällig dabei: PSG-Torhüter Matvey Safonov schlug zahlreiche Abstöße gezielt ins Seitenaus – und zwar fast ausschließlich auf jener Seite des Spielfelds, auf der Olise agierte.

Was zunächst unspektakulär wirkte, könnte Teil eines klaren Matchplans von Luis Enrique gewesen sein. Denn durch die Einwürfe entstanden auf Olises Seite immer wieder enge Räume und hohe Spieleransammlungen.

Dadurch gelang es PSG offenbar gezielt, den Bayern-Profi sofort unter Druck zu setzen, sobald er an den Ball kam. Vor allem das sonst so gefährliche Einrücken in die Mitte wurde Olise dadurch massiv erschwert.

Immer wieder wurde der Offensivspieler direkt gedoppelt oder sogar von mehreren PSG-Akteuren gleichzeitig attackiert.

Safonovs schwache Passquote spricht für bewusstes Risiko

Die Statistik des PSG-Keepers deutet darauf hin, dass die Franzosen dieses Vorgehen bewusst in Kauf nahmen. Safonov brachte lediglich sieben seiner 33 gespielten Bälle zum Mitspieler – eine extrem schwache Passquote von nur 21 Prozent.

Normalerweise wäre ein solcher Wert für einen Torhüter alarmierend. Im Fall von PSG könnte genau das jedoch Teil der Strategie gewesen sein.

Denn obwohl die Franzosen durch die vielen langen Bälle häufig den direkten Ballbesitz verloren, verhinderten sie gleichzeitig, dass Bayern über Olise kontrolliert Tempo aufnehmen konnte.

Weder Luis Enrique noch Safonov bestätigten nach dem Spiel offiziell, dass diese Maßnahme bewusst geplant war. Die Häufigkeit der Situationen wirkte allerdings auffällig.

Vor allem in Kombination mit dem aggressiven Verhalten von Nuno Mendes gegen Olise entstand der Eindruck, dass PSG den Bayern-Star gezielt isolieren wollte.

Der Plan ging am Ende zumindest teilweise auf. Zwar hatte Olise auch im Rückspiel einzelne gefährliche Aktionen, seinen üblichen Einfluss auf das Offensivspiel des FC Bayern konnte er jedoch deutlich seltener entfalten als in den Wochen zuvor.

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