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·16 Juni 2026
Langfristige Bühl-Nachfolgerin? FC Bayern verpflichtet Sarah Mattner

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·16 Juni 2026

Der FC Bayern hat Sarah Mattner verpflichtet. Die 23-Jährige kommt ablösefrei vom österreichischen Rekordmeister SKN St. Pölten.
Die Frauen des FC Bayern haben sich mit Sarah Mattner verstärkt. Wie die Münchnerinnen am Dienstagvormittag bekannt gaben, wechselt die Flügelspielerin vom SKN St. Pölten an die Isar. Da ihr Vertrag beim elfmaligen österreichischen Meister ausläuft, fällt keine Ablösesumme an. In München hat sie ein bis 2029 gültiges Arbeitspapier unterschrieben. Die FCB-Frauen reagieren mit Mattners Verpflichtung auf die dünne Personaldecke auf der linken Außenbahn. Mit Klara Bühl haben die amtierenden Double-Siegerinnen nur eine nominelle Spielerin für den linken Flügel im Kader.
In der abgelaufenen Saison war Mattner mit 17 Treffern die beste Torschützin des SKN St. Pölten, für den sie seit Januar 2023 spielte. Beim langjährigen österreichischen Serienmeister entwickelte sie sich zu einer Stamm- und Führungsspielerin. Die 23-Jährige jedoch erst im April das große mediale Interesse auf sich, als Bundestrainer Christian Wück sie nach der Abreise von Giulia Gwinn erstmals für die DFB-Frauen nominierte. Auf ihr erstes A-Länderspiel muss sie immer noch warten.
„Wir sind sehr glücklich, dass wir Sarah für uns gewinnen konnten und sie ab der kommenden Saison im Trikot des FC Bayern spielen wird. Sie hat sich in den vergangenen Jahren in der österreichischen Bundesliga sehr gut entwickelt und gehörte dort zu den herausragenden Spielerinnen der Saison“, wird Bianca Rech, Direktorin Frauenfußball beim FC Bayern, in einer Mitteilung zitiert. Mattner ist im „Offensiv- und Defensivbereich auf der Außenbahn flexibel einsetzbar, bringt eine sehr gute Physis und Geschwindigkeit mit und sucht gerne das „1-gegen-1““, so Rech.
Für die Offensivspielerin hat vor allem „das Gesamtpaket“ gepasst. „Das fußballerische Niveau ist enorm hoch, die Bedingungen sind äußerst professionell, und trotzdem wirkt alles sehr familiär. Diese Verbindung aus maximalem Anspruch und einem nahbaren, menschlichen Umfeld ist für mich etwas Besonderes. Außerdem passen Stadt und Umfeld sehr gut zu mir, die Nähe zu meiner Heimat spielt ebenfalls eine wichtige Rolle“, erklärt Mattner ihren Wechsel nach München.







































