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·16 Maret 2026
Legionäre: Bestnoten für Tor-des-Jahres-Schütze Güler und Juves Alleinunterhalter Yıldız

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·16 Maret 2026

Auch in dieser Woche verlässt das (fast) allsehende Auge des LIGABlatts die Süper Lig und hält Ausschau, wie sich die türkischen Legionäre in den anderen europäischen in ihren jeweiligen Ligen so geschlagen haben. Wer hat performt? Wer hat enttäuscht? Gab es große Geschichten, die erzählt werden wollen? Wir verraten es euch!
🇩🇪 Bundesliga
Can Uzun (Eintracht Frankfurt): Der Offensivstar der Eintracht fehlt weiterhin verletzt, ohne ihn mühte sich Frankfurt zu einem knappen 1:0-Sieg gegen Heidenheim.
Atakan Karazor (VfB Stuttgart): Im Rennen um die Champions-League-Plätze fuhr Stuttgart drei Big Points gegen Leipzig ein. Beim 1:0-Heimsieg ging Karazor als Kapitän voran, ackerte viel im Mittelfeld, kurz vor dem Ende dann gelbverwarnt ausgewechselt. (Note 3)
Salih Özcan (Borussia Dortmund): Souveräner BVB-Sieg gegen Augsburg (2:0), bei dem Özcan erneut 90 Minuten zusehen musste.
Ozan Kabak (TSG Hoffenheim): Beim 1:1-Unentschieden gegen Wolfsburg war die TSG eigentlich hochüberlegen, auch Kabak leistete sich kaum Fehler – beim Gegentor nach einer Ecke aber etwas unglücklich, verlor erst das Kopfballduell, fälschte den Ball dann noch minimal ab. (Note 3,5)
Kenan Karaman (Schalke 04): Gegen Hannover (2:2) gab Schalke spät den schon sicher geglaubten Sieg aus der Hand, an Karaman lag es nicht. Der Türke trumpfte vor allem im ersten Durchgang auf, legte erst die Führung durch Dzeko auf, traf dann selbst zum zwischenzeitlichen 2:0. (Note 2)
🏴 Premier League
Altay Bayındır (Manchester United): Im Rennen um die Champions-League-Plätze setzten die Red Devils mit dem 3:1-Sieg gegen Aston Villa ein Ausrufezeichen, Altay Bayındır saß aber über die kompletten 90 Minuten auf der Ersatzbank.
Ferdi Kadıoğlu (Brighton & Hove Albion): Auswärts in Sunderland (1:0) 90 Minuten auf der linken Schiene im Einsatz, bestach vor allem durch Zweikampfstärke und Laufbereitschaft. Weil Sunderland nur bedingt gefährlich war, konnte er viel nach vorne unternehmen. (Note 2,5)
Enes Ünal (Bournemouth): Die Unentschieden-Könige der Premier League schlugen wieder zu, gegen den Vorletzten Burnley (0:0) aber eher unfreiwillig. Enes Ünal wurde erst in der Schlussphase eingewechselt, hatte dann keinerlei positiven Impact mehr auf das Spiel. (Keine Benotung)
🇪🇸 LaLiga
Arda Güler (Real Madrid): Im Heimspiel gegen Elche (4:1) zunächst auf der Bank, kam dann nach einer guten Stunde auf den Rasen. Mit dem jungen Türken hatte das Spiel der Madrilenen sofort eine andere Dynamik, Arda initiierte viel in den Halbräumen und nach Standards. Die Krönung dann in der Schlussminute: Aus 68 Metern traf der türkische Superstar über den gegnerischen Torwart hinweg zum 4:1-Endstand, ein Treffer der Marke "Tor des Jahres". (Note 1)
🇮🇹 Serie A
Hakan Çalhanoğlu (Inter Mailand): Nachdem der Regisseur im Derby gegen Milan (0:1) noch auf der Bank saß, fehlte er gegen Bergamo (1:1) wegen Leistenbeschwerden komplett im Kader.
Kenan Yıldız (Juventus Turin): Knüpfte gegen Udinese (1:0) an seine starke Leistung aus der Vorwoche Pisa nahtlos an. In der Offensive der Turnier omnipräsent, für Udinese nie zu greifen, unfassbar starke 19 Ballaktionen im gegnerischen Strafraum – darunter auch die Vorlage zum entscheidenden Treffer. (Note 1)
Zeki Çelik (AS Roma): Kam gegen das schnelle und flinke Como (1:2) nur schwer in die Zweikämpfe, wurde oft überrannt. Wirkte teils überfordert und orientierungslos, dann auch ausgewechselt. (Note 4,5)
🇫🇷 Ligue 1
Berke Özer (OSC Lille): Gegen Rennes (2:1) feierte Lille am Sonntagabend drei Punkte gegen einen direkten Europapokal-Kontrahenten – Özer spielte souverän, parierte drei Mal, war beim Gegentreffer machtlos. (Note 3)
🇳🇱 Eredivisie
Ahmetcan Kaplan (NEC Nijmegen): Wie schon vor wenigen Tagen im Pokal konnte Nijmegen auch in der Liga die PSV aus Eindhoven (3:2) bezwingen. Gegen den Spitzenreiter lieferten Kaplan und Co. einmal mehr eine famose Leistung, der türkische Innenverteidiger verteidigte über 90 Minuten leidenschaftlich. (Note 2,5)
🇵🇹 LIGA Portugal
Deniz Gül (FC Porto): Zwischen den beiden Europa-League-Spielen gegen den VfB Stuttgart hatte Porto gegen Moreinense (3:0) keine Probleme, Gül allerdings schon – der Stürmer durfte von Beginn an ran, versiebte eine Top-Chance, wirkte ansonsten wie ein Fremdkörper im eigentlich gut funktionierenden Porto-Spiel. Nach einer Stunde folgerichtig ausgewechselt. (Note 5)
Foto: Angel Martinez / Getty Images









































