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·6 Februari 2026

Letzte Chance im Aufstiegskampf? Lieberknecht: "Nein, ist es nicht"

Gambar artikel:Letzte Chance im Aufstiegskampf? Lieberknecht: "Nein, ist es nicht"

Die Rückrunde beginnt für den 1. FC Kaiserslautern mit den Wochen der Wahrheit. Fährt jetzt der Zug im Aufstiegskampf schon ab? Am Samstagabend (20:30 Uhr) sind die Roten Teufel zu Gast am Böllenfalltor, wo der Abstand zum SV Darmstadt 98 verkürzt werden kann. Cheftrainer Torsten Lieberknecht entschärfte die Drucksituation.

"Ich sehe ihn als mittelfristiges Projekt"

Die späten Gegentore gegen Schalke (2:2) und das deutliche Ergebnis gegen Elversberg (1:3) zeigten dem 1. FC Kaiserslautern womöglich frühzeitig die Grenzen auf. Die Roten Teufel sind ins Hintertreffen geraten, denn der Rückstand auf Darmstadt beträgt schon sieben Punkte. Ist das direkte Aufeinandertreffen am Böllenfalltor schon die letzte Chance für den FCK, um ein Wörtchen im Aufstiegskampf mitzusprechen? "Nein, ist es nicht", legte sich Cheftrainer Torsten Lieberknecht entschieden fest. "Wir wollen das Spiel gewinnen, aber danach geht der Marathon immer noch weiter. Deswegen sehe ich es nciht als letzte Chance, aber es ist trotzdem ein sehr wichtiges Spiel."


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Eines, das der FCK ohne Ivan Prtajin (Achillessehnenriss) bestreiten muss. Auch Ji-soo Kim (muskuläre Probleme), Mahir Emreli (Adduktorenverletzung) und Avdo Spahic (Sprunggelenksverletzung) sowie Leon Robinson (Rotsperre) stehen für die Partie nicht zur Verfügung. Dafür sind die Winter-Neuzugänge dabei - wie Ex-DFB-Juwel Mergim Berisha. "Für die Startelf ist er noch kein Thema", verriet Lieberknecht im Vorfeld. "Ich sehe ihn als mittelfristiges Projekt, das wir wieder auf Vordermann bringen wollen. Entscheidend ist, dass er einen Klub gesucht und mit uns gefunden hat, der ihm die Möglichkeit gibt." Zumindest die Eindrücke vom Trainingsplatz seien schon vielversprechend gewesen.

"Wählen immer mutig unseren Weg"

Zeit bleibt jedoch ein Faktor, der für Kaiserslautern kostbar sein kann. Womöglich geht der FCK umso mehr in die Offensive. "Ich glaube, dass wir schon am 3. oder 4. Spieltag gezeigt haben, dass wir immer mutig unseren Weg wählen", wollte sich Lieberknecht nicht auf die aktuelle Saisonphase reduzieren lassen. "Wir haben ein Mal etwas defensiver gespielt - das war in Bielefeld -, um ins Punkten zu kommen nach weniger guten Spielen. Ansonsten spielen wir grundsätzlich sehr, sehr mutig." Zuletzt aber auch zu anfällig in der Defensive, weshalb an Lieberknechts alter Wirkungsstätte die Balance gefordert sein wird: "Wir werden einen Weg wählen, der es uns erlaubt, drei Punkte zu holen. Und das wollen wir." Um den Anschluss an die Spitzengruppe der Liga nicht endgültig zu verlieren.

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